(openPR) Zwei Pädagogen möchten es jedem ermöglichen das BGE spielerisch zu erfahren.
Über ein gesellschaftliches Konzept zu debattieren und es tatsächlich zu erleben sind zwei Paar Schuhe. Die Initiative eines Social Startups aus Saarbrücken möchte nun das bedingungslose Grundeinkommen für alle erfahrbar machen – in einem Brettspiel mit dem Titel „Das Gesellschafts-Spiel“.
Das junge Pädagogen-Paar, Alina Herr (24) und Alexander Komar (30), ist schon seit Jahren von der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens überzeugt. Das gesellschaftliche Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens sieht es vor, allen Bürgern einen monatlichen Grundbetrag auszuzahlen und zwar unabhängig davon, ob die Person berufstätig ist oder nicht. So soll die Existenzsicherung aber auch die gesellschaftliche Teilhabe eines jeden Einzelnen gewährleistet und Armut, Arbeitsdruck und Existenzängste abgebaut werden. „Ein BGE in angemessener Höhe könnte viele der heutigen sozialen Missstände beseitigen“ erklärt Alina.
Doch nicht jeder teilt die Meinung, dass solch ein System sinnvoll umgesetzt werden könnte. Zweifler argumentieren, dass das Konzept unfinanzierbar sei und leicht missbraucht werden könne. Tatsache ist, solange das BGE nicht experimentell erprobt wurde, kann keine realistische Aussage über den Sinn und Nutzen des bedingungslosen Grundeinkommens gemacht werden. „Es ist wichtig Erfahrungen selbst zu machen, Spekulationen führen nur zu Missverständnissen“ meint Alexander.
Die Idee, an welcher die in Vollzeit berufstätigen Erziehungswissenschaftler seit Anfang 2015 in ihrer Freizeit arbeiten, ist ein Brettspiel mit dem einfachen, aber passenden Titel „Das Gesellschafts-Spiel“, welches auf den konzeptionellen Grundlagen des bedingungslosen Grundeinkommens basiert. Jeder der möchte, soll damit selbst erleben können wie es ist, in einer Gesellschaft zu interagieren, in der das BGE schon umgesetzt ist. Im Spiel sollen Fragen des sozialen Engagements, sowie des kulturellen und wirtschaftlichen Handelns aufgeworfen und die Spieler dazu angehalten werden Entscheidungen zu treffen, die sowohl ihre eigene Person betreffen als auch Auswirkungen in der Gesellschaft haben. Ob die Auswirkungen des Handelns der Spieler sich positiv oder negativ auf die Gesellschaft und so den Spielverlauf auswirken, hängt dabei, wie auch in der Realität, ganz von ihren eigenen getroffenen Entscheidungen ab. Alexander erläutert: „Wir wollen niemanden vom bedingungslosen Grundeinkommen überzeugen, wir möchten lediglich eine fundierte und konstruktive Diskussion ermöglichen.“
„Das Gesellschafts-Spiel“ möchten Alina und Alexander über ein Crowdfunding finanzieren. Dazu wollen sie am 7. Februar diesen Jahres eine Kampagne auf der deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext starten. Bei erfolgreicher Finanzierung soll das fertige Produkt bereits im Mai 2016 online bestellbar sein. Wer möchte, kann sie schon heute auf ihrer Startnext- (https://www.startnext.de/das-gesellschafts-spiel) oder Facebook-Seite (https://www.facebook.com/dasgesellschaftsspiel) bei der Entwicklung des Gesellschaftsspiels unterstützen.












