(openPR) Die Sparkassenlandschaft ist in Bewegung. Große Herausforderungen wie die langanhaltende Niedrigzinsphase und ein verändertes Kundenverhalten drücken auf die Ertragslage. Gleichzeitig erhöhen die immer schärfer werden regulatorischen Vorschriften die Kosten. Als Folge nimmt die Anzahl an Fusionen zu. Damit alle Prozesse bei dem neuen, aus der Fusion entstehenden Institut reibungslos laufen und die angestrebten Synergieeffekte realisiert werden können, ist allerdings eine vereinheitlichte, qualitativ hochwertige Datenbasis notwendig. Als Spezialist für das Thema Datenqualität unterstützt die emagixx GmbH Sparkassen hierbei mit der Dienstleistung "Fusionsunterstützung".
Seit über 10 Jahren bietet die emagixx GmbH Sparkassen die Möglichkeit, mit Hilfe der Prüfsoftware enfoxx und mittlerweile über 1.200 fachlich relevanter, praxiserprobter Prüfregeln, die Datenqualität zu erhöhen. Über 70 Institute haben hiervon bereits Gebrauch gemacht. Nachdem in den ersten Jahren aufgrund der Migration auf ein neues Kernbankensystem der Fokus auf Prüfregeln zur Datenharmonisierung lag, stand in den letzten Jahren das Erfüllen steigender gesetzlicher Anforderung im Vordergrund. Gleichzeitig arbeitete die emagixx GmbH daran, durch die Unterstützung bereits etablierter Prozesse, notwendige Bereinigungsmaßnahmen für Sparkassen so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten.
Basierend auf diesen Erfahrungen wurde jetzt eine auf Standards basierende Dienstleistung entwickelt, die an mehreren Stellen im zeitlichen Ablauf der Fusion zum Einsatz kommt.
Bereits vor der Fusion wird durch die Eliminierung inaktiver Kunden in allen fusionierenden Sparkassen der Fusionsaufwand deutlich reduziert. emagixx wendet zur Identifikation dieser Kunden ein praxiserprobtes Regelwerk an, das in einem mehrstufigen Verfahren nach den Kriterien der jeweiligen Sparkasse bestimmt, welche Kunden aktiv sind und somit in der Datenbank verbleiben sollen. Alle inaktiven Kunden werden als solche markiert, so dass sie separat behandelt werden können.
Sobald die technische Fusion testweise durchgeführt wurde, konzentrieren sich die emagixx-Mitarbeiter darauf, den Aufwand für fusionsbedingte Bereinigungsmaßnahmen zu ermitteln. Entscheidend hierfür ist die sichere Identifikation von doppelten Kunden, da es sich hierbei um steuerrechtlich relevante Bereinigungsmaßnahmen handeln kann. Die Anzahl der relevanten Fälle wird sicher und effektiv ermittelt, so dass es für die Sparkassen möglich ist, rechtzeitig interne Ressourcen bereitzustellen oder Vereinbarungen mit externen Dienstleistern zu treffen.
Nachdem die technische Fusion vollzogen wurde, steht die Harmonisierung der Daten im Zentrum der Dienstleistung. Neben einer Erhöhung der Anschriftenqualität setzt emagixx den Fokus hier insbesondere auf "Verbünde natürlicher Personen". Diese bilden die Basis für die Kundensegmentierung und damit die zukünftige Vertriebsplanung. Mit Hilfe eines Regelwerks, dass im Rahmen eines SVN-Projektes entwickelt wurde, ist eine standardisierte maschinelle Pflege der Familienverbünde erstmals möglich. Der fusionierten "neue" Sparkasse steht somit sehr schnell eine sichere Planungsgrundlage zur Verfügung, so dass geeignete Maßnahmen zur Steigerung der Ertragslage getroffen werden können.
Je nach Bedarf der Institute kann die Dienstleistung auch noch weitere Aspekte berücksichtigen. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen und den über 1.200 bei Sparkassen im Einsatz befindlichen standardisierten Prüfregeln, die sich innerhalb kürzester Zeit direkt vor Ort beim Kunden an spezielle Gegebenheiten anpassen lassen, können die unterschiedlichsten Datenqualitätsaspekte thematisiert werden. So wird sichergestellt, dass einem effektiven Arbeiten der fusionierten Sparkasse nichts im Wege steht und damit die geplanten Synergieeffekte auch realisiert werden können.






