(openPR) Dr. Poornima Mahavadi und Dr. Silvia Bicker erhielten Auszeichnungen der Medizinstiftung
Für ihre besonderen Leistungen in der Medizin wurden gestern Dr. Poornima Mahavadi und Dr. Silvia Bicker mit Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreisen geehrt.
Die mit jeweils 5000 Euro dotierten Preise wurden von Stiftungspräsident Friedrich Bohl im Rahmen eines Festakts im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen an die beiden jungen Forscherinnen überreicht.
„Als eine der größten Medizinstiftung Deutschlands sprechen wir jedes Jahr mit unseren Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreisen jungen und engagierten Forschertalenten unsere Anerkennung aus. Mit ihrer bedeutenden wissenschaftlichen Arbeit repräsentieren Frau Dr. Silvia Bicker und Frau Dr. Poornima Mahavadi die Zukunft unseres Landes“, erklärte der ehemalige Bundesminister, Friedrich Bohl.
Dr. Silvia Bicker erhielt den Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreis für ihre Arbeit in der medizinischen Grundlagenforschung zur Rolle der microRNA im zentralen Nervensystem. Ihre Forschungsergebnisse bilden einen wesentlichen Fortschritt zum Verständnis von Informationsverarbeitung und -speicherung im Gehirn.
Die 32-Jährige Neurowissenschaftlerin, die mit einer Promotion sub auspiciis praesidenti als höchste Auszeichnung für Studienleistungen in Österreich geehrt wurde, ist seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Physiologische Chemie an der Philipps-Universität Marburg. Ihre Artikel wurden bereits in hochrangigen wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht.
Dr. Poornima Mahavadi wurde für ihre wegweisende Arbeit zur Rolle von lysomalem Stress bei Lungenfibrose geehrt. In ihrer Forschungstätigkeit konnte sie grundlegende Mechanismen der chronischen Lungenerkrankung aufdecken.
Nach Abschluss ihrer ausgezeichneten Doktorarbeit ist die 33-Jährige seit 2009 wissenschaftlich in der klinischen Forschergruppe „Lungenfibrose“ im Zentrum für Innere Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Dr. Poornima Mahavadi erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und ihre bahnbrechenden Forschungsergebnisse wurden in wichtigen Fachzeitschriften publiziert.
Mit seinem abschließenden Festvortrag zum Thema „Hat der Pharmastandort Deutschland Zukunft? – Eine Bestandsanalyse“, leistete der Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, einen interessanten Beitrag zur aktuellen Diskussion um den Forschungs- und Investitionsstandort Deutschland.








