(openPR) Der Bundesvorsitzende der Jungsozialisten (Jusos) Böhning hat den neuen SPD-Vorsitzenden Beck aufgefordert, den "kategorischen Ausschluß der Linkspartei als Koalitionspartner" aufzugeben. Die Partei müsse über neue Optionen diskutieren und sich künftig auch der früheren PDS öffnen. "Die Option FDP und der Ausschluß eines Bündnisses mit der Linkspartei sind Reflexe aus der Vergangenheit", sagte Böhning am Donnerstag dieser Zeitung.
Böhning sagte, er fürchte nicht, daß die SPD unter dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten, der bislang in Mainz in einer Koalition mit der FDP regiert hatte, wieder stärker hin zu den Freien Demokraten tendiere. "Die FDP in Rheinland-Pfalz ist eine Partei der Handwerker und Weinbauern, ganz anders als die marktliberale Bundespartei."
Die schlechten Umfragewerte der SPD seit Bildung der großen Koalition im vergangenen Herbst erklärt sich der 28 Jahre alte Juso-Vorsitzende damit, daß "wir in der Regierung zu schnell auf Konsens setzen, anstatt erst einmal unsere Positionen vertreten". Wenn etwa in den Verhandlungen mit der Union am Ende nur ein "Rumpfmindestlohn" herauskomme, werde es "2009 ganz schwer für die SPD".
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