(openPR) Juso-Hochschulgruppen begrüßen Abschaffung der hessischen Studiengebühren
Die Juso-Hochschulgruppen begrüßen die Ankündigung der hessischen SPD-Fraktion, die Abschaffung der Studiengebühren bereits in der ersten Sitzung des neuen Landtages anzugehen und gleichzeitig die wegfallenden Hochschulmittel zu kompensieren. Damit wird ein wesentlicher Baustein der unsozialen Bildungspolitik von Roland Koch rückgängig gemacht.
Dazu erklärte Christian Berg vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: “Andrea Ypsilanti und die hessische SPD setzen ein klares Zeichen für mehr Chancengleichheit im Bildungssystem. Dieses Zeichen geht weit über Hessen hinaus: Die hessische SPD zeigt, dass sozial ausgewogene Hochschulpolitik und vernünftige Hochschulfinanzierung kein Widerspruch sind. Dieses Beispiel wird in anderen Bundesländern Schule machen.”
Die Einführung von Studiengebühren in sieben Bundesländern hat zu deutlichen Verschlechterungen der sozialen Situation von Studierenden geführt. Viele Studierende konnten ihr Studium aufgrund der Gebühren nicht fortsetzen oder mussten massive finanzielle Einschränkungen hinnehmen. In Hessen war die Zahl der StudienanfängerInnen zum vergangenen Wintersemester schlagartig um 9% eingebrochen – während die Zahlen in gebührenfreien Ländern um bis zu 14% angestiegen war.















