(openPR) 56 Prozent der Deutschen sind der Meinung, daß zwischen Christentum und Islam ein "Kampf der Kulturen" im Gange ist; nur 25 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. Dies hat das Institut für Demoskospie Allensbach in seiner jüngsten Monatsumfrage für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe) herausgefunden. Im Spätsommer des Jahres 2004 lauteten die Zahlen noch 46 zu 34 Prozent. Auch bei der Frage, ob Spannungen in Deutschland zu befürchten sind, überwiegt die Zahl derer, die mit Ja antworten (58 Prozent) bei weitem die Zahl der Verneinenden, die lediglich 22 Prozent ausmachen. "Angesichts des diffusen Gefühls der Bedrohung und der vermuteteten Intoleranz des Islam sinkt die Bereitschaft der Deutschen, ihrerseits Toleranz gegenüber dem muslimischen Glauben zu üben," stellen die Allensbacher Demoskopen fest. Eindeutig sei zum Beispiel die Auffassung der Befragten auszumachen, daß Moscheen nicht gegen den Willen der örtlichen Bevölkerung gebaut werden sollten.
Die Umfrage wurde zwischen dem 28. April und dem 10. Mai unter rund zweitausend Bürgern durchgeführt.
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