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Gutachterstudium reagiert auf Flut von Insolvenzen

(openPR) Investitions- und Finanzierungscontrolling für die mittelständische Wirtschaft - ein Markt für Unternehmensberater, Steuerberater und Anwälte

Unternehmensinsolvenzen und Zwangsversteigerungen sind derzeit an der Tagesordnung. Darin zeigt sich ein gravierendes Defizit an ausgewiesener Berater- und Managementkompetenz zur Sicherung finanzieller Sicherheit und nachhaltiger Wirtschaftlichkeit bei Investitions- und Finanzierungstransaktionen. Besonders davon betroffen: die zunehmend Eigenkapital schwachen KMU-Unternehmen. In Deutschland, dem klassischen Land des Bankkredits, werden im Rahmen von Finanzierungsentscheidungen überwiegend Hausbanken konsultiert. Fehlende Diversifikation und unprofessionelle Ausschreibung der Finanzierungsmittel sind an der Tagesordnung. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, bildet das IFQ-Institut an der Universität Witten/Herdecke unter der Leitung von Dr. Michael Westendorf, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, erstmals unabhängige Finanzierungsgutachter aus.



Großes Interesse weckt das Gutachterstudium bei Steuerberatern und Rechtsanwälten, die ihr Beratungsangebot um eine gutachterliche Investitions- und Finanzierungsberatung im Bereich Corporate Finance und Real Estate Finance erweitern wollen. Dr. Jochen Leonhardt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater (ST-Verbund) und zugleich Vizepräsident des BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, hat bereits die Förderung des Gutachterstudiums zugesagt: "Im Rahmen einer Studie zur Finanzierung bei mittelständischen Unternehmen haben wir festgestellt, dass es einen großen Bedarf an der Unterstützung des Mittelstandes bei der Optimierung der Finanzierungsinstrumente gibt. Das Wissen darüber und die Transparenz sind beim Mittelstand jedoch nur rudimentär vorhanden. Es müssen deshalb auch im Bereich der beratenden Berufe höhere Ansprüche an die Qualifikation und an das Wissen in dem Bereich Finanzierung gestellt werden. Gleichzeitig bieten sich für die beratenden Berufe dadurch breitere Betätigungsfelder und die Mandantenbindung wird erhöht", so Leonhardt

Das berufsbegleitende Gutachterstudium zum Expert in Financial Assessment / Sachverständiger für die Bewertung von Investition und Finanzierung (Exp.FA/Univ.) beginnt im September 2006 und ist auf sieben Monate ausgelegt. Es wendet sich an angehende oder bereits praktizierende Unternehmens- und Steuerberater, Anwälte und Architekten sowie Banker und Controller. Angesichts der immer größer werdenden Bedeutung eines umfassenden und interdisziplinären Investitions- und Finanzierungscontrollings verbindet der Studiengang betriebswirtschaftliche, juristische und psychologische Kenntnisse mit finanzanalytischem und methodischem Sachverständigenwissen. Die künftigen Absolventen können in finanzwirtschaftlichen Fragen nicht nur präventiv beraten, sondern auch bei der Aufdeckung von Wirtschaftskriminalität helfen oder als unabhängige Gutachter von Gerichten oder Versicherungen bestellt werden.

Das IFQ-Gutachterstudium ist somit das erste universitäre Weiterbildungsprogramm in Deutschland, das auf die steigende Nachfrage nach Gerichtsgutachter- und Sachverständigenexpertise reagiert und gezielt auf den Berufsweg des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vorbereitet.

Kontakt und Anmeldung: Dr. Michael Westendorf, c/o IFQ - Institut für Finanzmarktforschung und Qualitätssicherung an der Universität Witten/Herdecke, Tel.: 02302/926-396, -397 (Fax), Mail: E-Mail

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Die Private Universität Witten/Herdecke gGmbH (UWH), 1983 gegründet, ist die erste private Universität Deutschlands. Derzeit sind ca. 1100 Studierende in den Fakultäten Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Biowissenschaften, Studium fundamentale sowie Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde eingeschrieben, die über ein spezielles Auswahlverfahren gewonnen werden. Alle Studienangebote zeichnen Praxisnähe und Problemorientierung aus. Die Universität finanziert sich zu 87 Prozent aus nicht-staatlichen Quellen und hat einen Jahresetat von knapp 30 Mio Euro, davon knapp 30 Prozent aus Fundraising-Aktivitäten und ca. zehn Prozent aus Studiengebühren.

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