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„Guter“ Rat wird oftmals teuer

18.11.200510:43 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Gutachter Dr. Michael Westendorf beklagt Unprofessionalität der Finanzberater-Branche / Neues Gutachterstudium an der Universität Witten/Herdecke schließt Lücke


„Beraterbank“, „unabhängiger Finanzoptimierer“ – wenn Unternehmen solche Zusatzbezeichnungen im Titel führen, ist nicht selten Vorsicht geboten, so Dr. Michael Westendorf von der Universität Witten/Herdecke. Westendorf, einziger öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter und Finanzberater in Nordrhein-Westfalen mit Schwerpunkt Finanzierung, zeigt auf, dass durch fehlerhafte Beratungsleistungen Klienten in Deutschland Jahr für Jahr ein Schaden von etwa 20-30 Mrd. Euro entsteht.



Die Insolvenzrate von Unternehmen und Privathaushalten sei nicht zuletzt auch deshalb so hoch, weil Klienten dem wohlfeilen Versprechungen der Pseudo-Berater oft blind vertrauten und diese für die Folgen ihrer Eigennutz maximierenden „Beratung“ immer noch nicht zur Rechenschaft gezogen werden könnten wie z.B. in Großbritannien. Westendorf fordert daher auch in Deutschland einen TÜV für Beratungsqualität: „Bisher kann jeder Blödmann ein Gewerbe anmelden und andere beraten. Das muss sich ändern!“

Schuld an der Schieflage des Beratungsgewerbes sei jedoch auch der fehlende Reputationsanreiz der Banken und Versicherungen, ihre Kunden mit guter Beratungsqualität besser zu bedienen. Denn es gibt keinen ernst zu nehmenden Wettbewerb wirklich unabhängiger Berater. Schuld seien aber auch die Unternehmer und Privathaushalte selbst: „Die Deutschen wollen für Beratungsdienstleistungen nichts bezahlen. Auch hier gilt das Motto: `Geiz ist geil´ – mit oft verheerenden Folgen.“ Schließlich gehe es bei der Finanzierungsberatung nicht selten um Millionensummen oder bei der Finanzierung eines Einfamilienhauses um die mögliche Ersparnis von Zinszahlungen in sechsstelliger Höhe, erklärt Westendorf: „Da stellt sich ganz schnell die Frage von Sein oder Nicht-Sein.“

Mit einem neuen, berufsbegleitenden Weiterbildungs-Studiengang an der Universität Witten/Herdecke will Westendorf die Lücke an wirklich unabhängiger Beratung in Deutschland schließen. Das IFQ (Institut für Finanzmarktforschung und Qualitätssicherung) -Gutachterstudium ist das erste universitäre Weiterbildungsprogramm in Deutschland, das der stark steigenden Nachfrage nach Gerichtsgutachter- und Sachverständigenexpertise Rechnung trägt. Das Lehrangebot richtet sich primär an Absolventen mit Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften. Auch Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Studiengänge, die aufgrund ihrer beruflichen Ausrichtung mit Problemstellungen des Kredit- oder Immobilienmarktes konfrontiert werden, können sich für das Gutachterstudium in Witten einschreiben, ferner Fach- und Führungskräfte der Kreditwirtschaft sowie Freiberufler angrenzender Disziplinen, wie Steuer- oder Unternehmensberater.

Das Studium besteht aus insgesamt 20 Modulen mit den Schwerpunkten Bank- und Immobilienwirtschaft, Financial Assessment sowie Sachverständigenpraxis- und recht. Es dauert zwei Semester und erfordert insgesamt 40 Präsenztage. Mit einer Abschlussarbeit nach dem 2. Semester wird das Studium beendet. Die Kosten betragen 12.700 Euro. Geplanter Beginn ist April 2006, wobei der erste Studienzug auf 35 Teilnehmer beschränkt ist.

Kontakt und Anmeldung: Dr. Michael Westendorf, Tel.: 02302/926-396, -397 (Fax), Mail: E-Mail, Internet: www.ifq-institut.de


Die Private Universität Witten/Herdecke gGmbH (UWH), 1983 gegründet, ist die erste private Universität Deutschlands. Derzeit sind ca. 1100 Studierende in den Fakultäten Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Biowissenschaften, Studium fundamentale sowie Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde eingeschrieben, die über ein spezielles Auswahlverfahren gewonnen werden. Alle Studienangebote zeichnen Praxisnähe und Problemorientierung aus. Die Universität finanziert sich zu 88 Prozent aus nicht-staatlichen Quellen und hat einen Jahresetat von ca. 30 Mio Euro, davon über 30 Prozent aus Fundraising-Aktivitäten und ca. zehn Prozent aus Studiengebühren.
In den vergangenen Jahrzehnten hat sie mit beispielhaften Lösungen in Lehre und Forschung die deutsche Hochschullandschaft bereichert. Als erste deutsche Hochschule entwickelte sie ein sozialverträgliches Modell zur Erhebung von studentischen Finanzierungsbeiträgen ("Umgekehrter Generationenvertrag"). Nach dem Vorbild des Wittener Modellstudiengangs Medizin wurden Teile der deutschen Medizinerausbildung reformiert. Das von der UWH entwickelte Studium fundamentale vermittelt allen Studierenden reflexive, kommunikative und künstlerische Kompetenzen. In vielen deutschen Hochschulrankings belegen UWH-Studienangänge Spitzenplätze (z.B. Platz 1 Spiegel-Ranking 2004 Medizin, Karriere-Ranking 2005 Volkswirtschaft).

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