(openPR) Das Wort Sekte (von lateinisch secta ‚Partei‘, ‚Lehre‘, ‚Schulrichtung‘) wird unter anderem so definiert:
Eine kleine Gemeinschaft, oft mit einem hierarchischen Aufbau, deren Ansichten meist sehr radikal und abwegig sind sowie den ethischen Grundwerten der Gesellschaft widersprechen.
Letzteres ist z.B. bei der Waidgerechtigkeit der Jäger erkenntlich, welche diametral den Tierschutzgesetzen in vielen Ländern widerspricht oder die verbotenen Gewaltdarstellungen gequälter Tiere der Jagdrebellen in den Medien. Auch quält und erschiesst man Tiere nicht zum Spass oder bietet sie dafür an laut ethischen Grundwerten in unserer Gesellschaft.
Im Schweizerisches Strafgesetzbuch steht über Gewaltdarstellungen in Art. 135 folgendes (in Deutschland ähnlich):
…Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer Gegenstände oder Vorführungen nach Absatz 1, soweit sie Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Tiere darstellen…
Jäger fallen in die Gruppe der aggressiven Sekte mit einem penetrantem Missionierungsanspruch bei Kinder in Schulen sowie in der Politik und einem ausgeprägten militanten Elitebewusstsein. Vielerorts gehen laut Medienberichten mafiöse Strukturen, Korruption und Kriminalität mit der Schiesskultur der Ökoterroristen einher. Einschlägig bekanntes Propaganda-Material der Jägerschaft ist voll mit Bilder und Schilderungen ihres Trophäen- und Waffenkults, was +/- 99% der normalen Bevölkerung eigentlich nur anwidert.
Jäger haben keinen personifizierten Guru – ausser die örtlichen Jagdbehörden. Der Heiligen Hubertus (Eustachius) fungiert als Feigenblatt und Schutzpatron für das böse Waidwerk. Hubertus erhabene Lehren wollen Jäger nämlich bewusst nicht befolgen. Vielleicht beten einige zur Jagdgöttin Diana aus der römischen Mythologie oder Artemis aus der griechischen, wer weiss das schon so genau, bei der Vielgötterei. Auf jeden Fall wohnen sie auch noch den Hubertusmessen in der katholischen Kirche bei. Einige Jäger glauben auch Nimrod zu sein.
So finden sich alle paar Breiten- und Höhengrade auf der Landkarte diffuse Jagddoktrinen. Da strahlen Jäger im hohen Norden mit breitem Lachen im Gesicht, dass Totschlagfallen Waidgerecht sind. Ausländische Jäger missbilligen das Schiessen auf Jungtiere, während Schweizer Jäger dafür die höchsten Loblieder von sich geben und extra Belohnungssysteme für die Jäger entwickelt haben. Die Fuchsjagd ist in manchen Gebieten verpönt, während sie in vielen Regionen fanatisch, wie in einem Wahn, weil Jagdkonkurrent, ausgeführt wird. Obwohl sich die Biologie eines Fuchses in Genf nicht wesentlich von jener in Griechenland unterscheidet. Aber eben, wo es eigentlich keine Populationsprobleme bei einem Jagdverbot mit Wildtiere gäbe, die Jäger schaffen welche – mit Garantie! Gleiches gilt auch bei der Winterfütterung oder Schonzeiten, dies kann an einem Flussufer völlig anders aussehen, als auf dem anderen. Jäger machen, was ihnen gefällt. Südeuropäische Jäger holen die geschützten Vögel der Nordeuropäischen Tierschützer vom Himmel, wenn sie in ihre Sommer – oder Winterquartiere fliegen usw. Selbst beim Handwerkzeugs, den Waffen wie Büchsen, Armbrust, Pfeil und Bogen, Munition sind sich die Wildschweinflüsterer nicht einig – bis die Tierschützer kommen und für Ordnung sorgen.
In Deutschland ist es nicht waidgerecht, wenn mit Schrot auf Rehe geschossen wird, anders als in der Schweiz oder Schweden. Jeder Jäger darf ein Guru sein und ist es z.B. als Revierchef auch. Hauptsache es ist militant, unwissenschaftlich und sinnlos. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die Anhänger von Jagdgesellschaft zu Jagdgesellschaft. Wer kennt schon ein Jäger, der ein krankes Wildtier gesund gepflegt hat? In der Regel ist es so, dass Wildtiere krankgeschossen werden und elendig im Angesicht einer hässlichen Jägerfratze in die ewigen Jagdgründe eingehen.
Länderübergreifende Gemeinsamkeiten der Sekte “Die grünen Jäger” sind: Jägerlatein, Todesrituale, kriegerisches Musizieren, Verherrlichung von Gewalt, Hass auf Konkurrenten, ideologische Gehirnwäsche, Müllbiologie, militante Medienpropaganda, Kleidung, anachronistische Naturerfahrung, usw.
Das was vom heutigen Jäger für “gut” gehalten wird, hat nichts mit Wahrheit, Wissenschaft, Ehre, Anstand, Ethik, Rücksicht auf Andere oder irgend etwas anderes zu tun, ausser mit dem, was der Jäger haben will. Auf diese Weise wird die Verletzung von Rechten anderer, jedes Foul, jede böse Tat vom Jäger verübt.
Das heisst, wenn ein Jäger mit etwas Unangenehmem oder Bedrohendem konfrontiert ist, wird das betreffende Objekt (Person,Tier, Idee, Gruppe, was auch immer) in die “absolut böse”-Kategorie gesteckt, denn, wenn der Jäger es nicht leiden kann, dann kann es einfach nicht gut sein!
Der Jäger kurz umschrieben: Sie können alles vortäuschen, nur um zu bekommen, was sie wollen. Jägern fehlt das Gewissen und die Anteilnahme per Definition. Dazu ein Beispiel: Eine Jägerfamilie hat zwei Söhne. Einer begeht Selbstmord mit einem Jagdgewehr. Beim darauffolgenden Weihnachtsfest schenken die Eltern genau dieselbe Waffe ihrem anderen Sohn. Als sie gefragt werden, warum, sagen sie: “Die Waffe funktioniert einwandfrei!”
Tierschützer regulieren Wildtierbestände längst ethisch, wissenschaftlich fundiert, nachhaltig korrekt und dezimieren nicht, wie die militanten Sektenanhänger. Überall dort, wo keine Jäger in der Natur aktiv sind, gibt es eine reichhaltigere Biodiversität. Gebiete wo Wildtiere stark bejagt werden, produzieren einen noch grösseren Über- oder Unterbestand. Die Grösse der Wildtierpopulationen und die Schäden durch Wildverbiss sind in den jagdfreien Gebieten nicht zwingend grösser, als in den Gebieten in denen gejagt wird.
Wie unvollkommen und armseelig ist eine Kulturlandschaft, dass Jäger zum Spass Lebewesen hetzen, quälen und töten müssen? Wer heute noch glaubt, man können Wildtierbestände nur über die Jagd anpassen, ist schlecht informiert oder verdient daran.
Eine moderne Demokratie darf nicht tolerieren, dass Freizeitmörder zur Lustbefriedigung über Tierschutzgesetze, Recht und Wissenschaft triumphieren.













