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Status quo im Wildtiermanagement

17.08.201514:56 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Status quo im Wildtiermanagement

(openPR) Jäger ordnen sich die Natur mit abwegigen und egozentrischen Vorstellungen zu recht.


Sie sind dabei, aus Wildtiere domestizierte Haustiere im Garten der Jäger zu züchten!

Die Jagd ist längst nicht mehr, was sie früher war. Sie ähnelt heute schon der Haustierzucht. Die Wildtiere sind 100% kontrolliert und unterjocht. Es stehen jede Menge Wildkameras im Wald herum, nebst vielen anderen technischen Hilfsmittel, damit Jäger genau wissen, wann, wo und wie sich Wildtiere bewegen. Vielleicht auch, damit der Jäger noch bequemer in die Natur gehen kann. Das hat jedoch mit ursprünglicher Jagd nichts zu tun.



Ein Charakteristikum der ursprünglichen Jagd ist, dass sie nicht planbar ist. Seit ein paar Jahren durchkreuzen wieder zuwandernde Wölfe die Pläne der Jäger. Die Jäger sehen mit den Beutegreifer Konkurrenten. Diese sogenannten Raubtiere erbeuten, was der Jäger rauben will und müssen deshalb weg oder werden teils widerwillig geduldet.

Im Gegensatz zum Jäger sorgen Beutegreifer für eine angepasste Vitalisierung der Wildbestände. Wogegen der Jäger anhand unnatürlichen Abschussplänen und einer eigenen psychopathischen Müllbiologie in alle Altersklassen reinballert, betreiben hungernde Beutegreifer eine strenge natürliche Auslese, zu der kein Jäger annähernd fähig ist.

Wölfe halten die Wildbestände gesund. Sie unterscheiden nicht zwischen Nutztiere, Haustiere und Wildtiere. Dies sind vom Mensch gemachte Begriffe, die so in der Natur nicht vorgegeben sind.

Die Schaf- und Ziegenhaltung spielt, ausser für den Einzelnen, als Wirtschaftsfaktor in unseren Breitengraden überhaupt keine Rolle. Jeder Staat kann diese Schäden ohne weiteres ersetzen. Die Tierhalter sind in der Pflicht ihre Tiere zu schützen.

Die Gefahr für Menschen von einem herabfallenden Ast getroffen oder Blitz erschlagen zu werden, ist tausend mal grösser, als Schaden von einem Wolf zu erleiden.

Wildbestände sind heute durch die falsche Bejagung der Jäger in einer unverhältnismässiger Anzahl, als es eigentlich verträglich ist. Rehe, Hirsche, Wildschweine und Co. werden von den Jägern manipuliert und zu einem unnatürlichen Verhalten gezwungen. Jäger provozieren und verursachen gleichfalls Wildverbiss im Wald, Feld und Garten und dies seit über 100 Jahren hoher “Waidmanns-Kunst”. In jagdfreien Gebieten ist der Wildverbiss nicht zwingend höher, aber die Biodiversität grösser.

Jäger sind in der Regel nicht bereit, etwas Neues dazu zu lernen oder ihre alten dummen Ansichten sowie Aberglauben über Bord zu werfen. Viele Jäger haben den Point of no Return überschritten. Jagen und töten macht geistig, psychisch und physisch krank.

Im Kanton Graubünden in der Schweiz verstossen nachweislich jedes Jahr +/- 20 % aller Jäger gegen die Gesetze und Vorschriften. Die zuständige Behörde lobt dennoch: “Die beste Jagd der Welt”. Der Rubel muss rollen. Eigentlich geht es nur ums organisieren attraktiver Jagden, alles andere wie Wildtiermanagement sind Blendgranaten. Tausende Jäger furzen für Trophäenjagden ins Ausland – jenseits jeder heimatlicher Ethik und gesetzlichen sowie tierschützlichen Gepflogenheiten.

Viele Jäger sind bewaffnete und militante Menschen, die vom Radar der Gesundheitsbehörden noch nicht erfasst wurden.

Als gutes Anschauungsbeispiel in die Jägerseele dient aktuell der Zahnarzt Walter Palmer aus Minnesota, welcher den Löwen Cecil auf kriminelle Art und Weise gemeuchelt hat.

Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos.

Bei Psychopathen wurden erhöhte Dopamin- und Serotonin-Spiegel beobachtet. Dies führt möglicherweise zur Enthemmung aggressiver Impulse. Verminderte Cortisol-Spiegel wurden ebenfalls beobachtet. Es wird vermutet, dass die Dysfunktionen und Fehlregulationen bereits in früher Kindheit angelegt sind. Rund 80% der JägerInnen stammen aus einer Jägerfamilie. Quereinsteiger sind eher die Ausnahme.

Wenn Individuen mit einer Psychopathie andere Lebewesen leiden sehen, werden wichtige Hirnregionen nicht aktiv und verbinden sich damit nicht zu anderen Regionen, die für die richtige Entscheidungsfindung wichtig sind.

Laut neurologischen Tests sind Psychopathen sehr sensibel, wenn es ums eigene Wohlbefinden geht. In diesem Fall sind wichtige Hirnregionen überdurchschnittlich aktiv. Man wird unter Jäger kaum Vegetarier finden.

Wenn Psychopathen sich aber Schmerzen oder Leiden bei anderen vorstellen müssen, versagen die gesunden Hirnaktivitäten. Mehr noch; es stimuliert andere Aktivitäten im Gehirn (ventral striatum), eine Region die bekannt ist, gleichgültiges Vergnügen zu empfinden, wenn andere Schmerzen erleiden.

Empathie und Gewaltverherrlichung ist mit der Jagd sehr leicht zu kultivieren. Deshalb sollte man Jäger von den Schulen fernhalten.

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