(openPR) Leipzig. Seit 2013 stärkt die Stiftung Datenschutz das Recht auf Privatsphäre und betreibt Aufklärungsarbeit zu allen Themen rund um Datenschutz und informationelle Selbstbe-stimmung. Die Bundesstiftung mit Sitz in Leipzig versteht sich als Denkfabrik und Partner für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Neuaufnahme von zwei Datenschutzspezialis-ten aus der Wirtschaft unterstreicht dabei den Anspruch der Stiftung, Praxiskompetenz zum Wohle des Privatsphärenschutzes zu bündeln.
Die Stiftung Datenschutz beruft Dr. Claus-Dieter Ulmer und Markus Stamm in den Beirat. Sie ver-treten den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bzw. den Bundesverband Informations-wirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Der Rechtswissenschaftler Ulmer ist Konzernbeauftragter für den Datenschutz der Deutschen Telekom Gruppe. Er befasst sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit datenschutzrechtlichen Fragen und ist Autor verschiedener Publika-tionen zum Datenschutz. Markus Stamm ist bei Alcatel-Lucent verantwortlich für das Datenschutz-recht und verwandte Rechtsgebiete. Der Volljurist ist ein anerkannter Experte für Fragen des in-ternationalen Datenschutzes und vertrat den Bitkom in Anhörungen mehrfach vor der EU-Kommission und in Deutschland. Er ist Co-Autor des Standardwerks „Data Protection in Germany.
Stamm und Ulmer verstärken den Stiftungsbeirat auf derzeit 27 Mitglieder. Der Beirat besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von Institutionen und Verbänden mit Bezug zum Datenschutz sowie Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Der ehrenamtliche Beirat berät Vorstand und Verwaltungsrat in grundsätzlichen Fragen zur Verwirklichung des Stiftungszwecks. „Durch ihre Kompetenz und Erfahrung helfen uns die beiden neuen Beiräte, den Stellenwert des Datenschut-zes auch in der Wirtschaft zu stärken“, erklärt Frederick Richter, Vorstand der Stiftung.
So sei es beispielsweise immer noch gängige Meinung, dass betrieblicher Datenschutz innovati-onshinderlich sei. Dabei ist laut Richter das Gegenteil der Fall: Mit der zunehmenden Digitalisie-rung der Wirtschaft unter dem Stichwort Industrie 4.0 steigt auch der Anspruch auf einen sicheren Umgang mit sensiblen Informationen. Diesen Zukunftsprozess zu begleiten, sei eine zentrale Auf-gabe der Stiftung. „Derzeit befassen wir uns mit Chancen und Zukunftsszenarien für einen gleich-ermaßen wirkungsvollen wie innovationsfreundlichen Datenschutz“, so Richter. Dazu erscheint Anfang nächsten Jahres ein Sammelband mit Beiträgen namhafter Autoren.











