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Wohnungsknappheit – keine Entspannung in Sicht

29.07.201511:45 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Wohnungsknappheit – keine Entspannung in Sicht

(openPR) Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit rund 240.000 neue Wohneinheiten fertiggestellt. Das ist eine stolze Zahl und recht nah an den 272.000 Einheiten, die das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) für notwendig erachtet, um die wachsende Wohnraumnachfrage auffangen zu können. Laut Mieterbund reicht das allerdings nicht aus. Aktuelle Hochrechnungen haben ergeben, dass in Deutschland jährlich 400.000 neue Wohnungen gebaut werden müssten, um die Wohnungsknappheit auszugleichen.



Trend zu kleineren Haushalten

Ein wesentlicher Grund dafür, dass in Deutschland jährlich mehr Wohnungen gebraucht werden als ursprünglich angenommen, ist das starke Bevölkerungswachstum. 2014 belief sich das Zuwanderungssaldo auf 600.000 Menschen, was beinahe zehnmal so hoch ist, wie 2010 prognostiziert. Unter anderem die Krisen in vielen Teilen der Welt führen zu einer erhöhten Zuwanderung, auch nach Deutschland. Zudem verursacht der gesellschaftliche Trend der Singularisierung eine steigende Zahl der Einpersonenhaushalte und damit einen höheren Bedarf an Wohnungen.

Mangelware günstiger Wohnraum

Derzeit werden überwiegend Wohnungen gebaut, bei denen eine Nettokaltmiete zwischen zehn und 15 Euro pro Quadratmeter aufgerufen wird – ein Mietniveau, das für viele Mieter nicht bezahlbar ist. Der Mieterbund fordert deshalb, dass Wohnungen gefördert werden, die zwischen sechs und 8,50 Euro pro Quadratmeter kosten. Dazu sind Regelungen wie das Herabsetzen der Grunderwerbsteuer oder eine Reform der Grundsteuer denkbar. Auch die Möglichkeit für Bauherren, statt zwei Prozent in Zukunft drei oder vier Prozent der Baukosten abzuschreiben, würde den Neubau anregen. Die Vergabe öffentlicher Grundstücke sollte zudem strenger an soziale Verpflichtungen gebunden werden, damit günstiger Wohnraum tatsächlich realisiert wird, so eine Forderung.

Schnellere Vergabe von Baugenehmigungen gefordert

Wohnungsneubau ist laut einhelliger Meinung in der Immobilienbranche das einzig probate Mittel gegen steigende Mieten und angespannte Wohnungsmärkte. Die Voraussetzung dafür, dass die Zahl der Fertigstellungen steigt, ist vor allem eine unkomplizierte Vergabe von Baugenehmigungen. So wurden bundesweit im ersten Quartal 2015 gerade einmal 28.821 neue Einheiten genehmigt – nach Ansicht des Immobilienverbands IVD viel zu wenig. Daher werden die Kommunen von Experten aufgefordert, das Genehmigungsverfahren für Bauprojekte zu beschleunigen. Auch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl in den Behörden ist dazu notwendig.

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