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Prototyping ja – aber ohne echte Nutzer

23.07.201516:02 UhrIT, New Media & Software
Bild: Prototyping ja – aber ohne echte Nutzer
9 der 13 Befragten gaben an, dass sich Investitionen in die User Experience aus ihrer Sicht lohnen.
9 der 13 Befragten gaben an, dass sich Investitionen in die User Experience aus ihrer Sicht lohnen.

(openPR) nutzerbrille Studie über User Experience Prozesse in kleinen und mittleren Unternehmen.

• 77 % der befragten Unternehmen nutzen Prototyping, um die User Experience früh zu testen
• Häufig werden aber eigene Mitarbeiter zu UX Tests herangezogen, selten echte Nutzer


• Nur 23 % der Befragten gaben an regelmäßig UX Tests durchzuführen

Eine nutzerbrille Studie in Zusammenarbeit mit der TH Nürnberg Georg Simon Ohm kommt zu dem Schluss, dass das Thema UX in den Köpfen vieler Entscheider von kleinen und mittleren Unternehmen einen hohen Stellenwert besitzt. Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der UX, wie beispielsweise UX Tests, werden aber trotzdem nur selten eingesetzt. Wenn Prototypen erstellt werden, werden diese nicht mit echten Nutzern getestet. Zeitmangel und fehlendes Know-How sind die größten Hindernisse.
Für die nicht repräsentative Studie wurden im Rahmen einer Bachelorarbeit 13 Entscheider aus kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland befragt. Während 12 der 13 Befragten der User Experience einen hohen Stellenwert für den geschäftlichen Erfolg einräumten, gaben hingegen nur drei an regelmäßig UX Tests durchzuführen. Manchen Befragten war die Methode UX Test gänzlich unbekannt oder sie wurde mit anderen Methoden wie A/B-Testing verwechselt.


Kundenzufriedenheit ist ausschlaggebend für den Erfolg von Software

Dabei ist der Stellenwert von User Experience in den Köpfen der Entscheider schon sehr hoch. Auf die Frage nach Erfolgskriterien von Software waren Kundenzufriedenheit (6) und Kundennähe (4) die häufigsten Nennungen. Die Erfahrung der Kunden mit dem Produkt, die User Experience, wurde als ausschlaggebend für die Kundenzufriedenheit betrachtet. 9 der 13 Befragten gaben an, dass sich Investitionen in die User Experience aus ihrer Sicht lohnen.


Prototyping wird am häufigsten eingesetzt

Auf die Frage, welche konkreten Methoden zum Einsatz kommen, um die User Experience zu verbessern, antworteten 10 Unternehmen mit Prototyping, drei weitere mit Mockups/ Clickdummies. Weitere Methoden des nutzerzentrierten Designs wurden jedoch kaum genutzt. Kundeninterviews, Personas, Use-Cases und Experten-Reviews wurden nur vereinzelt genannt und bilden somit eher die Ausnahme.


Meist werden Mitarbeiter getestet

Nur zwei Unternehmen gaben an ihre Prototypen auch mit echten Nutzern aus der Zielgruppe zu testen. Oft dienen die Prototypen also nicht der nutzerzentrierten Entwicklung, sondern der internen Diskussion und Abstimmung zwischen Produktmanagement und Entwicklung. Aus Zeit- und Kostenersparnis wird außerdem oft nur mit eigenen Mitarbeitern getestet und nicht mit Nutzern aus der Zielgruppe. Unberücksichtigt bleibt jedoch, dass sie vom Wissensstand aber eher einem Experten-Nutzer statt einem normalen Nutzer entsprechen.


Regelmäßige UX Tests bleiben Wunschdenken

Nicht nur in Verbindung mit Prototypen werden UX Tests selten eingesetzt. Allgemein gaben nur 3 von 13 Befragten an, UX Tests regelmäßig zu nutzen.

Als Gründe für die geringe Nutzung wurden genannt:
• Zeitmangel. Eine eigene Testdurchführung mit Rekrutierung von Testern scheitert laut den Unternehmern häufig am Zeitmangel im Projektalltag.
• Know-How. Es gibt nur selten spezialisierte Mitarbeiter mit dem nötigen Wissen im Unternehmen, um aussagekräftige Test zu erstellen und anschließend auch auszuwerten.
• Budget: Die Probleme Zeitmangel und fehlendes Know-How ließen sich zwar mit der Beauftragung einer spezialisierten Usability Agentur umgehen, allerdings wird die Testdurchführung dann deutlich teurer. UX Tests im Labor mit Eye-Tracking sind erst ab einer fünfstelligen Summe realisierbar und benötigen noch dazu eine wochenlange Vorbereitung.


Pragmatische Lösung: UX-Tool

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Interesse kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland am Thema UX sehr groß ist und UX als ein wichtiger Faktor für den geschäftlichen Erfolg angesehen wird. Allerdings werden Methoden des nutzerzentrierten Designs bisher kaum im Projektalltag eingesetzt. Den Unternehmen fehlen vielfach einfache und pragmatische Ansätze, die sich ohne Zeitaufwand und Vorwissen zu geringen Kosten in die bestehenden Entwicklungsprozesse integrieren lassen.

UX-Tools wie die nutzerbrille bieten eine Lösung für dieses Problem. Sie bieten den Unternehmen eine Self-Service-Plattform, mit der sie schnell und kostengünstig UX Tests mit ihrer Zielgruppe durchführen. Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb weniger Stunden vor, so dass auch agile Entwicklungsteams nutzerzentriert arbeiten können. Ausgebildete Nutzerforscher unterstützen die Kunden außerdem bei Bedarf mit Testkonzeption, Videoanalysen und Auswertungen.

Quelle: Isabell Mönius, Bachelorarbeit „Sind kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland bereit für gute User Experience?“, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, 2014

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