(openPR) In "Transition" uraufgeführt im September 2014, betrachtete laborgras einen Wimpernschlag im Kontinuum der Zeit, jenes flüchtige Gebilde zwischen dem Zuvor und Danach. "Ambulo ergo sum" erweitert jetzt diese Grundannahme des unausweichlich geschehenden Dazwischen um die bewusste, physische Konkretion: Mit jedem Schritt, mit jeder Bewegung verändert sich die Realität. Auch wenn diese Veränderungen kaum wahrnehmbar erscheinen, so sind sie doch vorhanden und können deshalb gestaltet werden. Der Winkel der Betrachtung ändert sich ständig und mit ihm die Wahrnehmungen und Erlebnisse. laborgras untersucht in "Ambulo ergo sum" die Zwischenräume dieser Blickwinkel, die Unsicherheit, das Loslassen und das Zugreifen von einem Schritt zum nächsten.
Seit April 2013 arbeitet laborgras mit drei TänzerInnen thematisch an der Renaissance des zeitgenössischen Tanzes. Leitmotiv und Ziel ist die Rückbesinnung auf das, was die Person des Künstlers und seine Arbeit ausmacht. "Transition" als Fundament für "Ambulo ergo sum" war nach "Retour" die zweite Produktion im Rahmen dieses Projekts:" Der Aufwand hat sich gelohnt, allein schon, weil, selten genug im zeitgenössischen Tanz, ein Hauch Leichtigkeit und sogar Heiterkeit den knapp einstündigen Abend durchweht." (Volkmar Draeger, tanznetz.de, 8.9.2014)
Idee, Choreografie: Renate Graziadei & Arthur Stäldi
Dramaturgie: Arthur Stäldi
Tanz: MariaGiulia Serantoni, Arianna Rodeghiero, Johanna Kasperowitsch, Renate Graziadei
Komposition: Phoebe Killdeer, Ole Wulfers
Musiker: Julien Decoret, Ole Wulfers, Phoebe Killdeer
Lichtdesign: Lutz Deppe
Kostüme: Chantal Margiotta
Organisation/ Produktion: Inge Zysk
Kommunikation: k3berlin
11.+12. September 2015, 20.30 Uhr
13. September 2015, 18 Uhr
Uferstudios/ Studio 14
Uferstr. 8
13357 Berlin
Tickets: 15 Euro/ 10 Euro ermäßigt
Infos: www.laborgras.com















