(openPR) Komprimierter kann man Ursprung und Bedeutung von Bewegung wohl kaum definieren: „Ich gehe, also bin ich/Ambulo ergo sum“. Mit jedem Schritt verändert sich die Realität. Auch wenn diese Veränderungen kaum wahrnehmbar erscheinen, so sind sie doch vorhanden und können deshalb gestaltet werden. Der Winkel der Betrachtung ändert sich ständig und mit ihm die Wahrnehmungen und Erlebnisse.
„Ambulo ergo sum“, im letzten September uraufgeführt, ist der dritte Teil eines Langzeitprojektes von laborgras und wird jetzt im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin erneut gezeigt.
Bereits seit April 2013 arbeitet das Berliner Kollektiv thematisch an der Renaissance des zeitgenössischen Tanzes. Leitmotiv und Ziel ist die Rückbesinnung auf das, was die Person des Künstlers und seine Arbeit ausmacht. Beginnend mit „Retour“, einem experimentellen echohaften Solo für zwei Tänzerinnen, und fortgesetzt mit „Transition“, das im Kontinuum der Zeit jenes flüchtige Gebilde zwischen dem Zuvor und Danach betrachtete, führt „Ambulo ergo sum“ weiter in die bewusste, physische Konkretion und untersucht die Unsicherheit, das Loslassen, das Erkennen und das Zugreifen von einem Schritt zum nächsten.
Idee, Choreografie Renate Graziadei & Arthur Stäldi in Kooperation mit den Tänzern MariaGiulia Serantoni, Arianna Rodeghiero, Roslaind Masson, Johanna Kasperowitsch und den Musikern /Komponisten: Phoebe Killdeer, Ole Wulfers Dramaturgie Arthur Stäldi Musiker Julien Decoret, Matthieu Gyout Lichtdesign Lutz Deppe Kostüme Chantal Margiotta & Claudia Janitschek,
Organisation/Produktion Inge Zysk Kommunikation k3 berlin – Kontor für Kultur und Kommunikation
Über laborgras
Das Kollektiv laborgras wurde im Sommer 1994 von den Tänzern/Choreografen Renate Graziadei (A) und Arthur Stäldi (CH) in Hamburg gegründet und ist seit dem Jahr 2000 in Berlin ansässig. Seit der Gründung des Kollektivs arbeitet laborgras im Sinne eines Laboratoriums mit Vertretern des Tanzes und aus anderen Bereichen der Kunst an Experimentierfeldern im Tanz. laborgras macht es sich seit jeher zur Aufgabe, Tanz als eigenständige Kunstform und Sprache zu untersuchen und die eigene Handschrift durch den Einfluss anderer Ästhetiken und Künstler offen zu halten und weiter zu formulieren.
laborgras betreibt in Berlin-Kreuzberg ein eigenes Studio. Im Zusammenspiel diverser Präsentations-, und Diskussionsformen ist für laborgras das Studio ein Ort, in dessen Zentrum die Künstler, ihre Arbeit, ihr Denken, und ihre Konfrontation mit sich und dem Publikum stehen. Um den Diskurs mit dem Publikum und Kollegen zu fördern, werden die im Studio stattfindenden Arbeitsprozesse und Projekte in den dafür notwendigen künstlerischen Formaten öffentlich gemacht.
Präsentiert vom RADIALSYSTEM V im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin.
Das Performing Arts Festival wird veranstaltet vom LAFT- Landesverband freie darstellende Künste Berlin in Kooperation mit den Spielstätten HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle, Ballhaus Ost und Theaterdiscounter.
Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten
Vorstellungen:
28.05., 20:00h
29.05., 18.00 h
Ort:
RADIALSYSTEM V, Holzmarktstraße 33,
10243 Berlin
Tickets:
14 Euro
11 Euro ermäßigt
Reservierung:
www.radialsystem.de
T.: 030-288 788 588
Weitere Informationen www.laborgras.com




