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bdvb e.V.: Griechenland-Rettung folgt Prinzip Hoffnung mehr als ökonomischer Logik

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Peter Herrmann: Verhandlungen zwischen EU und Griechenland führen zu neuen Unsicherheiten
Peter Herrmann: Verhandlungen zwischen EU und Griechenland führen zu neuen Unsicherheiten

(openPR) Der Zustand der Europäischen Union nach dem mühsamen Zustandekommen eines Kompromisses zu einem dritten Hilfspaket für Griechenland gibt Anlass zur Sorge, urteilt der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V.

Bereits im März äußerte sich Peter Herrmann, der Präsident des größten Zusammenschlusses von Wirtschaftsakademikern in Deutschland, skeptisch zur Verhandlungsstrategie der EU mit dem vom Staatsbankrott bedrohten Griechenland. Nun sieht sich der bdvb e.V. bestätigt: Die Verhandlungen der Europäischen Union mit der griechischen Regierung hätten zu innereuropäischen Verwerfungen ohne Beispiel geführt und brächten im Gegenzug nur neue Unsicherheit, kommentiert Herrmann die aktuelle Entwicklung.

Zwar begrüßt Herrmann, dass weitere Hilfen nur gegen strenge Auflagen erfolgen. „Wenn die griechische Regierung ‚liefert’, wenn sie etwa die Liberalisierung der Marktes vorantreibt und Staatsvermögen in einen Treuhandfond überführt, zeigt sie guten Willen und schafft neues Vertrauen“, so Herrmann. Doch bleibe zu befürchten, dass sich die harten Einschnitte und Reformen, die zweifelsohne nötig sind, mit dieser Regierung nicht realisieren lassen. „Neuwahlen sind wahrscheinlich – und vielleicht sind sie sogar Teil des politischen Kalküls. Doch in diesem Fall verlöre Griechenland, wovon es am wenigsten hat: Zeit.“

Zudem weist der bdvb Präsident auf ein weitere Gefahr hin: „Wenn Gesetze binnen weniger Tage durch die Instanzen gejagt werden, besteht das Risiko handwerklicher Fehler. Es ist daher gut vorstellbar, dass die von der Eurogruppe eingeforderten Gesetze höchstrichterlich wieder kassiert werden“, mahnt Herrmann. „Für diesen Fall gibt es keinen ‚Plan B’. Die Griechenlandrettung folgt damit weiter dem Prinzip Hoffnung. Sie ist politisch motiviert, nicht ökonomisch. Wir haben einmal mehr Zeit gekauft in einem teuren Vabanque-Spiel. Und wir lassen zu, dass sich die Mitglieder der EU zusehends über das Thema entzweien. Das kann Ökonomen schon Sorgen bereiten.“

Bereits kurz nach dem griechischen Referendum hatte der bdvb e.V. seine Mitglieder zur Griechenlandrettung befragt. Das Ergebnis: 57% sprachen sich gegen weitere Zugeständnisse aus. Die gleiche Anzahl beurteilte die EZB-Hilfszahlungen an griechische Banken als falsch. 27% forderten sogar den sofortigen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro-Raum.

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