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Deutsche „Softwerker“ lange vor deutschen Soldaten im Kongo

02.05.200615:29 UhrIT, New Media & Software
Bild: Deutsche „Softwerker“ lange vor deutschen Soldaten im Kongo
Satelliten-Anlage im Kongo wird installiert
Satelliten-Anlage im Kongo wird installiert

(openPR) Schon seit November 2004 unterstützt die Ulmer CIWI GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) einheimische Hilfsorganisationen im Kongo bei der Organisation und Abwicklung ihrer Projekte. Mit kleinen Teams waren die Spezialisten für Projektmanagement und IT seitdem immer wieder im Kongo vor Ort – als eine der wenigen Deutschen, die derzeit überhaupt in dieser Krisenregion aktiv sind. Im Fokus stand und steht dabei die Ausbildung der einheimischen Hilfsorganisationen, um sie im Projektmanagement und bei der Verwaltung ihrer Projekte mit entsprechenden IT-Lösungen zu unterstützen. „Dabei geht es nicht nur darum, den Geberorganisationen wie dem EED nachzuweisen, wie die finanziellen Mittel vor Ort eingesetzt wurden. Die finanzielle Transparenz, die durch den Einsatz unserer Softwarelösung Fundtrac entsteht, ist auch ein aktiver Beitrag gegen die Korruption. Denn es ist jederzeit nachvollziehbar, welche Gelder wofür verwendet wurden“, so Klaus Merckens, Geschäftsführer der CIWI GmbH und federführend bei den Einsätzen im Kongo. Unterstützt werden derzeit 12 einheimische Hilfsorganisationen in ganz Kongo, teilweise auch in Zusammenarbeit mit dem afrikanischen IT-Dienstleister GITECH aus Kamerun. Dabei geht es längst nicht mehr nur um den richtigen Einsatz der Software. „Wir schulen die einheimischen Organisationen inzwischen in allen Fragen der Projektabwicklung und Verwaltung, denn hier fehlen im Kongo oftmals selbst die Grundkenntnisse. So gesehen leisten wir so indirekt auch einen kleinen Beitrag dazu, dass sich künftig eine funktionierende Administration im Kongo entwickeln kann“, so Merckens weiter. In diesem Zusammenhang führt CIWI inzwischen auch Seminare bei CEFORMAD, einem Erwachsenenbildungszentrum an der Université Protestante du Congo UPC in Kinshasa durch. Das nächste dieser Seminare findet Mitte Mai statt.




Mit der Unterstützung von CIWI konnten inzwischen eine ganze Reihe kongolesischer Hilfsorganisationen ihre Arbeit deutlich effizienter und wirtschaftlicher gestalten. Beispiel Crafod, ein Entwicklungszentrum für den ländlichen Raum mit Sitz in Kimpese, 250 km westlich der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. In der abgelegenen Region profitieren rund 20.000 Menschen von der Arbeit des Zentrums und seinen vielfältigen, ganzheitlich angelegten Projekten - von landwirtschaftlicher Entwicklungshilfe über Gesundheitsprogramme bis hin zu Grundschulunterricht und Berufsausbildung. Die verschiedenen Teilbereiche und Projekte sind dabei häufig so stark verzahnt, dass eine genaue Rückverfolgung der Finanzmittel und Ressourcen bisher nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand möglich schien. Crafod-Geschäftsführer und Vordenker Willy Bongolo erkannte schon früh das grundlegende Problem: Seine Organisation war abgeschnitten von der Welt. Ohne einen Zugang zur globalen Kommunikation konnte sich auch eine moderne betriebswirtschaftliche Organisation der Projekte nicht durchsetzen. „Besonders deutlich fiel mir diese Tatsache auf, nachdem wir erstmals Fördermittel vom EED erhalten hatten. Viele Gelder konnten nicht transparent genug dargestellt werden, weil ein umfassendes, einheitliches Projektmanagement fehlte. Als wir im Jahr 2004 dann die Folgefinanzierung von BMZ, EED und der EU erhielten, stand für mich sofort fest: Wir brauchen endlich neue angepasste betriebswirtschaftliche Strukturen“, so Bongolo. Diese Strukturen konnten mit Unterstützung von CIWI aufgebaut werden. Ein willkommener Neben-Effekt: Über die von CIWI installierte Satellitenanbindung betreibt Crafod nun auch ein gut frequentiertes Internet-Café, über dessen Einnahmen ein guter Teil der Kommunikationskosten der Hilfsorganisation finanziert werden kann – echte Hilfe zur Selbsthilfe also.

Ein anderes Beispiel ist die Entwicklungsorganisation Sadri in der Provinz Katanga im Südkongo. Die Aktivitäten in diesem 518.000 Quadratkilometer großen Gebiet werden vom Hauptbüro in Lubumbashi aus koordiniert. Dabei setzt Sadri stark auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, um die erfolgreiche Umsetzung ihrer Projekte in den Bereichen Demokratisierung, Kleinkredite und landwirtschaftliche Entwicklung sicherzustellen. Für die Finanzierung dieser verschiedenen Projektbereiche konnte Sadri mehrere Geldgeberorganisationen gewinnen. Der EED engagiert sich hauptsächlich im Bereich Demokratisierungsprogramme und die kongolesische Organisation Bececo sowie ein weiterer amerikanischer Geldgeber unterstützen maßgeblich Kleinkreditprogramme zur Existenzgründung und der landwirtschaftlichen Entwicklungshilfe. Mit Hilfe von CIWI kann jetzt die zweckgebundene Verwendung der Finanzmittel je Geldgeberorganisation transparent nachgewiesen werden.

Weitere Informationen:
CIWI GmbH – Bernd Schneider
Schillerstr. 1/6 - 89077 Ulm
Tel.: +49 731 379 31-0, Fax +49 731 379 31-19
E-Mail - www.ci-wi.com

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