openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Bundeswehr mit Einsatz im Kongo überfordert

29.04.200401:16 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bundesregierung soll im Verteidigungsausschuss Pläne für möglichen Kongo-Einsatz der Bundeswehr darlegen

Zu einem Einsatz von Bundeswehr-Soldaten im Kongo erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Schmidt MdB:

Man kommt aus dem Staunen darüber nicht heraus, mit welcher Leichtfertigkeit die Bundesregierung die Bundeswehr für Einsätze im Ausland anbietet. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier auseinander, die Bundesregierung scheint den Blick dafür verloren zu haben, welchen Belastungen die Bundeswehr schon jetzt ausgesetzt ist.

Grundsätzlich halten wir einen Einsatz im Kongo für notwendig. Personell und materiell kann die Bundeswehr aber kaum die Einsätze bewältigen, an denen sie schon jetzt auf dem Balkan und in Afghanistan beteiligt ist. Wir können nicht riskieren, unsere Soldaten in einen weiteren Einsatz zu entsenden, weil wir nicht garantieren können, dass die Bundeswehr damit über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus beansprucht wird. Die Sicherheit der Soldaten vor Ort kann nicht gewährleistet werden. Darüber hinaus ist im Moment kein politisches Konzept erkennbar. Im Kongo sind andere Länder gefragt, die über größere Erfahrungen auch auf dem afrikanischen Kontinent verfügen. Es kann nicht sein, dass Deutschland in der gesamteuropäischen Abstimmung bei Auslandseinsätzen immer in vorderster Front dabei ist.

Wir werden die Bundesregierung auffordern, in der morgigen Sitzung des Verteidigungsausschusses ihre Pläne für einen möglichen Einsatz der Bundeswehr im Kongo darzulegen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 8019
 1440

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Bundeswehr mit Einsatz im Kongo überfordert“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion

Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
(Berlin, 16. Juli 2020) Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren „Sechs Jahre Mietenstopp“ für unzulässig erklärt. In seiner Begründung verwies das Gericht darauf, dass dem Bundesland Bayern für eine entsprechende Regelung die Gesetzgebungskompetenz fehle. Hierzu erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, der die abstrakte Normenkontrolle gegen den Berliner Mietendeckel für die Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU koordiniert: „Die Entscheidung aus Bayern gibt Rückenwind für unser Verfahren gegen den Berliner Mietendeckel in Karlsruhe. …
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Viele Fragen zur Umsetzung des Dosenpfandes noch offen 19. Dezember 2002 Zur Diskussion um die Einführung des Dosenpfandes zum 1.1.2003 erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Klaus Lippold MdB, und der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Dosenpfand, Werner Wittlich MdB: Trittins Unbelehrbarkeit in Sachen Dosenpfand schadet allen. Die augenblickliche Dialogunfähigkeit des Ministers verhindert eine praktikable Handhabung des gegenwärtigen Schwebezustandes beim Vol…

Das könnte Sie auch interessieren:

Kongo-Abstimmung - Dr. Gesine Lötzsch erklärt
Kongo-Abstimmung - Dr. Gesine Lötzsch erklärt
Kongo-Abstimmung Dr. Gesine Lötzsch erklärt: Ich habe bei der heutigen Bundestagssitzung gegen den Einsatz von Bundeswehrsoldaten in Afrika gestimmt. Dafür gibt es unter anderen zwei Gründe: 1. Es gibt kein vernünftiges - weder kurz- noch langfristiges - Konzept der UNO oder der EU für ein friedliches und stabiles Kongo. Der Einsatz wird kein Problem …
Über Kongo informieren
Über Kongo informieren
Bundeswehr-Mandat im Rahmen der Kongo-Mission Artemis läuft ab 26. August 2003: Zum bevorstehenden Ende des Kongo-Einsatzes erklärt der stellvertretende verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans Raidel MdB: Am 1. September läuft das Mandat für den Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der Kongo-Mission Artemis ab. Seitdem der Bundestag …
Bild: Kaczynski lädt Merkel und Chirac nach Warschau einBild: Kaczynski lädt Merkel und Chirac nach Warschau ein
Kaczynski lädt Merkel und Chirac nach Warschau ein
… Sicherheitspolitik", ergänzte Merkel. Dies spiegele sich schon jetzt wieder in einem gemeinsamen Engagement bei Militäreinsätzen im Libanon, in Afghanistan und im Kongo. Die Bundeswehr hat unter anderem bereits mit den EU-Partnern Frankreich und Niederlanden jeweils ein gemeinsames Korps eingerichtet. Merkel kündigte nach den Beratungen mit Chirac und …
Regierung investiert nicht genug in Sicherheit
Regierung investiert nicht genug in Sicherheit
Tragfähiges Ausrüstungs- und Materialkonzept der Bundeswehr fehlt bis heute 23. Juni 2003 - Zum Verteidigungshaushalt erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Schmidt MdB: Der Hinweis auf die Erhöhung des Verteidigungsetats ab dem Jahr 2007 ist ein ungedeckter Scheck auf die Zukunft, hilft der Bundeswehr …
Bild: Afghanistan-Hilfe - Schützt oder ­schadet die Bundeswehr?Bild: Afghanistan-Hilfe - Schützt oder ­schadet die Bundeswehr?
Afghanistan-Hilfe - Schützt oder ­schadet die Bundeswehr?
… Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Erich Stather, hat eine neue Strategie für die Befriedung Afghanistans gefordert. »Die Bundeswehr wird insgesamt mehr als Besatzungsarmee wahrgenommen«, sagte Stather am Montag (3.11.2008) auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll zum Thema »Zivil-militärische …
Für den Frieden im Kongo Ruanda und Uganda unter Druck setzen
Für den Frieden im Kongo Ruanda und Uganda unter Druck setzen
Militäreinsatz der EU entwicklungs- und außenpolitisch flankieren Anlässlich der Entscheidung des Bundestages zur Beteiligung der Bundeswehr an einem militärischen EU-Einsatz im Kongo erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Christian Ruck MdB: Der Militäreinsatz der EU im Kongo macht …
direct/ FAZ: Von Klaeden: Verhalten der FDP bei möglichem Kongo-Einsatz ist unseriös
direct/ FAZ: Von Klaeden: Verhalten der FDP bei möglichem Kongo-Einsatz ist unseriös
Als "in hohem Maße unseriös" hat der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, von Klaeden, die Haltung der FDP zu einem möglichen Kongo-Einsatz der Bundeswehr kritisiert. Deren Behauptung, die Bundesregierung habe mit "einseitigen Zusagen" auf verfassungswidrige Weise den Bundestag übergangen, sei Unsinn, sagte Klaeden der "Frankfurter Allgemeinen …
direct/ EUROFORUM Deutschland GmbH: Sicherheitspolitik zwischen Theorie und Praxis
direct/ EUROFORUM Deutschland GmbH: Sicherheitspolitik zwischen Theorie und Praxis
… Friedensicherung leisten kann. Im Kongo habe Europa Stabilität gewährleisten und eine demokratische Entwicklung im Kongo eröffnen können. Mit Blick auf den geplanten Einsatz der Bundeswehr im Libanon, betonte der Verteidigungsminister die Bedeutung der Bundeswehr, um eine politische Lösung der Konflikte zu ermöglichen. Vor den rund 250 Teilnehmern der …
Kongolesischer Präsident begrüßt den humanitären Einsatz von Mercy Ships in der Republik Kongo
Kongolesischer Präsident begrüßt den humanitären Einsatz von Mercy Ships in der Republik Kongo
… Eingriffen. „Jeder im Raum spürte die tiefen Emotionen. Wir haben Krankheitsbilder gesehen, die mir die Sprache verschlagen haben. Ich glaube, dass Mercy Ships durch diesen Einsatz im Kongo eine hohe Stufe der Humanität erreicht hat und viele Menschen dadurch berührt“, sagte der Präsident der Republik Kongo zu ausländischen und einheimischen Kongoexperten, …
Jungbayernbund bezieht Stellung zum Einsatz der Bundeswehr im Kongo
Jungbayernbund bezieht Stellung zum Einsatz der Bundeswehr im Kongo
… darunter auch, wie der Bundestag am 17.05. beschlossen hat, rund 800 deutsche Soldaten. Der auf einige Monate und die Hauptstadt Kinshasa begrenzte Einsatz der Bundeswehrsoldaten gilt als einer der gefährlichsten Auslandseinsätze bisher. Die Zahl der Soldaten hierfür wurde ohne lange Diskussion um rund 300 Mann erhöht. Der Jungbayernbund, der Auslandseinsätze …
Sie lesen gerade: Bundeswehr mit Einsatz im Kongo überfordert