(openPR) Armut, die Gier nach Geld und ein Land mit Naturschätzen verursachen derzeit im Kongo eine wahrscheinlich nichtaufzuhaltende Tragödie. Der Nationalpark im Kongo beherbergt die letzten 120 (von 600) Tieren. Durch die besondere grüne Vegetation und vorallem der großen Vorkommen an Nahrung ist dies der perfekte Erholungsraum für die Berggorillas. Leider werden auch die Naturschätze mehr ausgebeutet und der Lebensraum wird kleiner.
Die Population der so sanften Riesen ist in den letzten Jahren zwar gestiegen, jedoch aufgrund der derzeitigen Kriegssituation wird der Urwald auch als Herberge für Soldaten genutzt. Die Ranger können nicht mehr ohne sich selbst in Gefahr zu bringen auf die Tiergruppen aufpassen. In den letzten Monaten starben drei Ranger des Virunga-Nationalparks. Auch das Geld lockt Wilderer in die Wälder. Die Tiere werden teilweise lebend verkauft oder für asiatische Potenzmittel weiterverarbeitet. Während Filmaufnahmen zu einem neuem Trailer "Silverback - der letzte König des Dschungels" konnte die Filmcrew unter den beiden Abenteurern (Michael Dalafon & Bobby Sebra) nur wenige Informationen über den derzeitigen Zustand der Population der Tiere erhalten. Vor kurzem konnte ein Massaker an den Berggorillas nicht mehr verhindert werden. Aufgrund des Krieges sollen allein in diesem Jahr über 20 Tiere zum Opfern gefallen sein. Die derzetige angespannte politische Situation soll sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Derzeit müssen die Ranger auf der kongolesischen Seite ihren Bereich verlassen, da diese sonst auch der Waffe zum Opfer fallen. Auch die Filmcrew muss für weitere Aufnahmen die Seite wechseln und setzen ihre Dreharbeiten in Uganda fort. Eine evtl. Umsiedlung der Tiere wäre vielleicht die letzte Möglichkeit die "Kongo-Berggorillas" zu schützen. Die Crew wird weiterhin aus den Krisengebiet berichten.












