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Neuer Lichtwolf zum Thema Blumenkraft

02.04.201518:48 UhrKunst & Kultur
Bild: Neuer Lichtwolf zum Thema Blumenkraft
Die Frühlingsausgabe des Lichtwolf zum Thema Blumenkraft ist durchgehend vierfarbig illustriert.
Die Frühlingsausgabe des Lichtwolf zum Thema Blumenkraft ist durchgehend vierfarbig illustriert.

(openPR) Am 20. März 2015 ist die aktuelle Frühlingsausgabe des Lichtwolf, „Zeitschrift trotz Philosophie“ zum Thema Blumenkraft erschienen. Seit Ende März ist das Heft auch als E-Book für Kindle sowie im offenen epub-Format erhältlich.
Die Essays des neuen Hefts greifen das Titelthema auf sehr abwechslungsreiche Weise auf. Neben Fritz Mauthner sind auch Nietzsche, Derrida und Avicenna als Stichwortgeber und Leitfiguren vertreten.

Wolfgang Schröder meditiert über den Namen der Rose in knapp einem Jahrtausend Literatur- und Philosophiegeschichte. Osman Hajjar beobachtet, wie das Wurzel- und Rankenwerk namens Realität seinen Ursprung im Vegetativen hat. Eine kleine Fotoausstellung im Heft zeigt unter dem Titel „Urban Diversity“ Aufnahmen der Fotografin Stefanie Pietschmann aus Tel Aviv.

Als Spätgeborene blicken Matthias Laux und das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus auf die Hippie-Bewegung der 60er und 70er Jahre. Dabei geht es zum einen um ihr Verhältnis zur Militanz und zur Arbeiterbewegung, zum anderen um ihre philosophischen Ahnen und ihr heutiges Erbe. Stefan Rode etwa schreibt über die Lebensreform-Bewegung, die vor knapp hundert Jahren Vegetarismus und Nudismus als Weg zum Glück propagierte.
Neben zahlreichen bunt illustrierten Essays enthält auch diese Lichtwolf-Ausgabe wieder Buchbesprechungen, Aphorismen, kleine Erzählungen und die Feuilleton-Rundschau.

Eine komplett vierfarbige Ausgabe ist für eine Zeitschrift dieser Ausrichtung und Größe ungewöhnlich, heißt es im catware.net Verlag. In diesem Kleinverlag aus dem ostfriesischen Hage erscheint seit 2009 der Lichtwolf, der 2002 im Umfeld der Freiburger Fachschaft Philosophie gegründet wurde. Das einstige Studentenprojekt ist inzwischen zum „fröhlichen Wissenschaftsmagazin“ geworden, so der Gründer und Herausgeber Timotheus Schneidegger.
Anfang Juni stellt der Lichtwolf auf der Mainzer Minipressen-Messe aus. Hier treffen sich alle zwei Jahre Buchkünstler, Kleinverlage und Untergrundzeitschriften, um sich auszutauschen und ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Kurz darauf wird zum Sommerbeginn die nächste Lichtwolf-Ausgabe erscheinen: Traditionell gibt es pünktlich zu jedem Jahreszeitenwechsel ein neues Heft.

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