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Den Impfschutz nicht vergessen

16.03.201518:57 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Auch vermeintliche Kinderkrankheiten wie Masern können lebensgefährliche Verläufe nehmen


Immer mehr Menschen in Deutschland gehen sorglos mit ihrem Impfschutz um. Dabei gibt es in der Wissenschaft keinen Zweifel daran, dass Schutzimpfungen zu den sichersten und wirksamsten Vorsorgemaßnahmen gehören. Doch die gute medizinische Versorgung macht die Menschen nachlässig. „Die Notwendigkeit zur eigenen Impfung wird oft nicht gesehen. Dabei sind die meisten Erkrankungen längst nicht ausgerottet“, weiß Dr. Eike Zankel, Allgemeinmedizinerin im Facharztzentrum Regensburg.



Gerade bei Masern würde die Gefahr unterschätzt. „Masern sind auch schon im normalen Krankheitsverlauf eine Infektion, die meist mit hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl einhergeht. Vor allem aber können sie aufgrund einer vorübergehenden Immunschwäche von bis zu sechs Wochen bakterielle Infektionen wie Lungen- oder Mittelohrentzündung nach sich ziehen. Besonders gefürchtet aber ist die Gehirnentzündung, die bei einem von tausend Erkrankten auftritt. Die Enzephalitis führt in 20-30 Prozent der Fälle zu bleibenden Hirnschäden und bei einem von zehn sogar zum Tod“, sagt Dr. Zankel.

Die Allgemeinmedizinerin empfiehlt aber nicht nur den vollständigen Impfschutz bei Kindern. Auch Erwachsene sollten regelmäßig von ihrem Hausarzt kontrollieren lassen, ob sie alle notwendigen Impfungen haben durchführen lassen. „Der Impfschutz lässt je nach Impfstoff nach unterschiedlich langer Zeit nach. Das Immungedächtnis des Körpers benötigt dann eine Erinnerung, um bei Kontakt mit dem Erreger wieder aktiv zu werden“, erklärt Dr. Zankel den Sinn und Zweck von Auffrischungsimpfungen.

Empfehlungen, welche Impfung wann im Allgemeinen und für wen im Besonderen sinnvoll ist, gibt in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts, eine direkt dem Bundesgesundheitsministerium unterstellte Behörde. Bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen empfiehlt die STIKO die Kombinationsimpfung Diphterie/Wundstarrkrampf/Keuchhusten, die Masernimpfung, wenn sie noch unvollständig ist, und die HPV-Impfung für Mädchen ab dem 9. Lebensjahr zur Vorbeugung des Gebärmutterhalskrebses. Für die über 60-Jährigen und für chronisch Kranke werden die jährliche Grippeschutzimpfung und die einmalige Pneumokokkenimpfung zur Verhinderung einer schweren Lungenentzündung empfohlen.

In Übereinstimmung mit der STIKO rät Dr. Eike Zankel den Regensburgern auch zur FSME-Impfung. „Die Zecken im Donautal und den angrenzenden Regionen übertragen gehäufter die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Deshalb sollte man sich in Regensburg unbedingt dagegen impfen lassen. FSME darf nicht unterschätzt werden. Ist das zentrale Nervensystem betroffen, können Schäden zurückbleiben“, erklärt Dr. Zankel Die Krankheit endet in durchschnittlich einem Prozent der Fälle sogar tödlich. Vor allem ältere Menschen über 50 Jahre sind von schweren Krankheitsverläufen bedroht.

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