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2012 in den Impfpass schauen!

13.01.201211:38 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Impfschutz gegen Diphtherie und Tetanus wird oft vergessen

Frankfurt am Main, 13. Januar 2012 – Ein gesundes neues Jahr wünschen sich alle. Sport und eine ausgewogene Ernährung stehen daher ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze. Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, fügt einen weiteren Vorsatz hinzu: Endlich mal wieder in den Impfpass zu schauen. Dabei sollte man nicht nur alte Impfungen zum Beispiel gegen Diphtherie oder Tetanus auffrischen lassen, sondern auch überlegen, welche weiteren Impfungen von Nutzen sind.



Solange Kinder regelmäßig in kinderärztlicher Behandlung sind, ist der Impfschutz meist gewährleistet. In den Folgejahren geraten die regelmäßigen Termine allerdings oft in Vergessenheit. Dabei ist es wichtig, Auffrischungen vornehmen zu lassen, da es kaum einen besseren Gesundheitsschutz gibt. „Diphtherie, Tetanus oder Grippe können tödlich verlaufende Krankheiten sein“, warnt Erika Fink eindringlich, „Impfungen schützen effektiv vor diesen Erkrankungen.“ Dies ist Patienten auch bekannt, dennoch finden immer weniger Menschen den Weg zu Arzt und Apotheker. Manche Patienten denken zum Beispiel, dass Diphtherie, eine Infektion der oberen Atemwege, eine heute ausgestorbene Krankheit sei. Das ist aber nicht der Fall. Die Erreger sind von Mensch zu Mensch durch Tröpfchen oder Schmierinfektion übertragbar. Sobald die Durchimpfungsrate sinkt, sind auch vermehrte Infektionen zu erwarten.

Ebenso kann eine kleine Verletzung beispielsweise bei der Gartenarbeit schon ausreichen, um sich mit Tetanuserregern anzustecken. Das Bakterium vermehrt sich im Körper und sondert Giftstoffe ab, die die muskelsteuernden Nervenzellen schädigen und zu Lähmungen und Krämpfen führen. „Den Impfschutz aufrecht zu erhalten, ist kein großer Aufwand. Eine Auffrischung der Diphtherie- und Tetanus-Impfung alle zehn Jahre reicht aus. Eine Grippeimpfung sollte jährlich erfolgen“, erläutert Erika Fink.

Weniger bekannt ist die Impfung gegen Pneumokokken. Das sind Bakterien, die insbesondere Lungenentzündungen, aber auch Mittelohr- und Hirnhautentzündungen auslösen können. Gesunde Erwachsene überstehen diese Infektionen meist unbeschadet, aber bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann insbesondere die Lungenentzündung tödlich verlaufen. Alte und chronisch kranke Menschen sollten sich dieser Gefahr nicht aussetzen und sich impfen lassen.

Relativ neu ist die Impfung gegen Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Sie wird vorzugsweise Mädchen ab dem zwölften Lebensjahr empfohlen, sinnvollerweise sollte sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr vorgenommen werden. Auch hier ist das Nutzen-Risikoverhältnis enorm: Drei Impfungen schützen vor dieser schweren Krankheit.

Wer Fragen zu Impfungen, Impfstoffen und Impfrhythmen hat, kann mit seinem Impfpass jederzeit seinen Arzt oder Apotheker aufsuchen. Auch über Reiseimpfungen sollte man sich frühzeitig informieren. Manchmal ist mit Lieferverzögerungen für Impfstoffe zu rechnen, ebenso muss etwas Zeit eingeplant werden, damit der Impfschutz seine volle Wirkung entfalten kann.

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