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Masern ausrotten: Was wirklich hilft

02.04.201212:42 UhrGesundheit & Medizin
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Masern ausrotten
Masern ausrotten

(openPR) Freiburg, (sw). Alleine im letzen Jahr wurden europaweit über 30.000 Masernerkrankte gemeldet, viele davon waren junge Erwachsene. Um die Krankheit auszurotten, das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 2015, müssten 95 Prozent der Bevölkerung einen vollständigen Masernschutz haben. Aber vor allem viele Erwachsenen sind unzureichend geschützt. Wenige wissen, dass die Masernschutzimpfung für sie empfohlen ist, sofern sie nach 1970 geborenen sind.
Wie groß die Wissenslücken sind, zeigen die Ergebnisse der aktuellen NIZA3-Studie: Von den 2.275 Kunden, die für die Studie in A-plus Apotheken angesprochen wurden, waren 76,3 Prozent zunächst nicht informiert über ihren Impfschutz. Nach der Aufklärung in der Apotheke wollten fast zwei Drittel (62,6 %) ihren Impfschutz beim Arzt überprüfen lassen. Nachweislich zum Arzt ging davon fast jeder Zweite (40,4 %), um den Impfschutz bei Bedarf auffrischen bzw. ergänzen zu lassen.
Können Wissenslücken geschlossen werden, z. B. durch einen engeren Schulterschluss von Apotheken und Arztpraxen, lassen sich auch Impflücken schließen und Impfziele werden besser erreicht.
Und was die Studie am Beispiel Impfen zeigt, könnte zukünftig auch für die Früherkennung von Krebs- oder Diabetesrisiken genutzt werden. Apotheker, die ihre Kunden aktiver als bisher über individuelle Risikofaktoren und über gesetzliche Vorsorgeuntersuchung informieren, könnten dazu beitragen, dass die Früherkennungsangebote von mehr Menschen genutzt werden. Befragt man jedenfalls die Apothekenkunden, findet es die große Mehrheit (93,2%) sehr gut oder gut (Bewertungskala 1 bis 5), dass sie in der Apotheke auf Impfungen angesprochen und darüber informiert werden.
Testen Sie Ihren Impfschutz!
Mit einer Impf-Uhr, die im Internet www.impfuhr.de oder als kostenlose App für das Smartphone zur Verfügung steht, geht das ganz einfach. Anhand des Alters und Geschlechts und der Angabe, ob eine chronische Grunderkrankung vorliegt, kann jeder in kurzer Zeit seinen persönlichen Impfbedarf ermitteln und darüber hinaus auch fundierte Informationen z. B. zur Masern- oder Pneumokokkenimpfung erhalten. Wer gedruckte Informationen bevorzugt, kann aus drei Broschüren auswählen für Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Sie sind in A-plus Apotheken oder kostenlos zum Download auf der folgenden Website erhältlich www.niza3.de/download.

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