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Klimawandel in Megacities

10.03.201518:38 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Klimawandel in Megacities
© UCLG-MEWA
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(openPR) Internationale Wissenschaftler und Lokalpolitiker entwickeln in Workshops in Istanbul Strategien zur Lösung von Klimaproblemen

Das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung arbeitet an Lösungsstrategien zum Klimawandel in den größten Städten der Welt und bringt dazu aktuell im Rahmen des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation 2014 auch Forscher und Politiker aus Deutschland, der Türkei und anderen Ländern zusammen.



Nach einem ersten Workshop mit mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Oktober 2014 organisiert Dr. Kerstin Krellenberg, Wissenschaftlerin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Anfang April ein zweites eineinhalb-tägiges Treffen am Bosporus, um Antworten auf die drängendsten Fragen zum Umgang mit dem Klimawandel in Megastädten zu finden. Gemeinsam mit internationalen wissenschaftlichen Experten soll an übertragbaren Forschungsansätzen gearbeitet werden. Diese sollen Politikern in Istanbul vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden.

„Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen sichern“

„Wir entwickeln Konzepte und Verfahren, die helfen sollen, die natürlichen Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen zu sichern”, sagte Dr. Kerstin Krellenberg. „Unser Projekt zielt darauf ab, insbesondere den Vertretern von Politik und Verwaltung die Auswirkungen des Klimawandels in der Stadt stärker bewusst zu machen und Strategien zur Lösung der Probleme weiterzuentwickeln.”

Mit dem Ergebnis des ersten Workshops ist Krellenberg sehr zufrieden: Es sei gelungen, hochrangige Repräsentanten der Istanbuler Stadtverwaltung mit türkischen und internationalen Forschern an einen Tisch zu bringen, darunter ein Wissenschaftler von der Columbia University, der über erfolgreiche Klima-Initiativen aus New York berichtete. „In New York wurde eine sehr gute Vorarbeit geleistet”, sagte Krellenberg. „Andere Städte können viele gute Ideen von dort übernehmen.”

Deutsch-türkische Kooperation in der Umweltforschung vertiefen

In New York wurde – ähnlich wie auch in Santiago de Chile – unter Beteiligung verschiedenster Akteure (u.a. Politik und Wissenschaft) an der Entwicklung von Antworten auf den Klimawandel gearbeitet. Krellenberg: „Es wäre wünschenswert, wenn anknüpfend an diese beiden Beispiele auch in Istanbul die gemeinsame Arbeit von Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aufgenommen und konkretisiert würde.“ Dafür habe der Workshop in Istanbul einen ersten Schritt geleistet, an den der zweite Workshop anknüpfen solle.

Das Projekt setzt entscheidende Impulse für die Entwicklung einer integrativen Lösungsstrategie zum Umgang mit dem Klimawandel in Istanbul. Es ist das Ziel, die deutsche Megastadt-Forschung der letzten Jahre, insbesondere der Helmholtz-Gemeinschaft, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, fortzusetzen und die Kooperation mit der Türkei im Bereich der Umweltforschung sowie des Klimawandels zu vertiefen und auszubauen. Das Projekt ist Teil des Deutsch-Türkischen Jahres der Forschung, Bildung und Innovation, das vom BMBF und vom türkischen Ministerium für Forschung, Industrie und Technologie ausgerufen wurde.

Weitere Informationen zum Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahr
Weitere Informationen zum Deutsch-Türkischen Jahr der Forschung, Bildung und Innovation 2014 gibt es unter www.deutsch-tuerkisches-wissenschaftsjahr.de

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