(openPR) Gemeinsame Entwicklung von Hella und Mercedes-Benz für die neue E-Klasse
Lippstadt / Stuttgart, im April 2006. Nach vier Jahren Produktionszeit und rund einer Million verkaufter Fahrzeuge hat Mercedes-Benz am 12. April in New York die neue Generation der E-Klasse vorgestellt. Mit dem weltweit erstmals realisierten Intelligent Light System, gemeinsam entwickelt mit den Licht-Spezialisten von Hella, und zahlreichen anderen Sicherheits-Features setzt die neue E-Klasse erneut wegweisende Technologie-Trends.
Als weltweit erstes Automobil bietet die neue Generation der E-Klasse adaptive Scheinwerfer, die sich der jeweiligen Fahr- und Wettersituation anpassen und dadurch ein deutliches Plus an Fahrsicherheit bieten. Das Intelligent Light System, das auf Wunsch für Limousine und T-Modell lieferbar ist, basiert auf den lichtstarken Bi-Xenon-Scheinwerfern und beinhaltet fünf verschiedene Lichtfunktionen: Das neue Landstraßenlicht leuchtet den linken Fahrbahnrand heller und weiträumiger aus als das bisherige Abblendlicht. Hier vergrößert sich der Sichtbereich des Autofahrers um rund zehn Meter; er kann dadurch bei Dunkelheit andere Verkehrspartner oder Hindernisse früher erkennen.
Beim Autobahnlicht, das sich automatisch ab einer Geschwindigkeit von 90 km/h einschaltet, entsteht ein gleichmäßiger, bis zu 120 Meter weit reichender Lichtkegel, der die Fahrbahn auf ihrer gesamten Breite ausleuchtet. Im Zentrum dieses Lichtkegels sieht der Autofahrer rund 50 Meter weiter. Durch das erweiterte Nebellicht, das ebenfalls zum neuen Intelligent Light System gehört, verbessert Mercedes-Benz die Orientierung im Nebel vermindert die Eigenblendung durch das vom Nebel reflektierte Licht. Das aktive Kurvenlicht, das Mercedes-Benz im Frühjahr 2003 erstmals in der E-Klasse anbot, wurde weiterentwickelt und nochmals verbessert. Ein weiterer Bestandteil des Intelligent Light System ist das Abbiegelicht, das die Sicherheit an Kreuzungen und bei langsamer Kurvenfahrt erhöht.
Technisch basiert das Intelligent Light System auf dem VarioX-Modul von Hella. Das ist ein Projektionssystem mit Gasentladungslampe, in dem die Standard-Strahlenblende für die klassische Hell-Dunkel-Grenze des Abblendlichts durch eine Frei-Form-Walze ersetzt wurde. Auf ihrer Mantelfläche sind mehrere exakt berechnete Konturen für die verschiedenen Lichtverteilungen integriert. Den Befehl für die jeweils bereitzustellende Lichtverteilung gibt die intelligente Steuerungselektronik an einen kleinen Elektromotor. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde dreht sich die entsprechende Kontur auf der Walze in den Strahlengang und verändert die Lichtverteilung. Die schwenkbare Lagerung des Moduls stellt für alle Lichtverteilungen die Funktionalität in der Kurve sicher.
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