(openPR) Lippstadt / Timisoara, 29. August 2006. Eine neue Elektronik-Fabrik hat der deutsche Automobilzulieferer Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, im rumänischen Timisoara eröffnet. Knapp zehn Monate nach der Grundsteinlegung übergaben Dr. Jürgen Behrend, geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter der Hella KGaA Hueck & Co., und Elektronik-Geschäftsführer Jean-Francois Tarabbia im Beisein der Bürgermeister von Ghiroda und Timisoara sowie weiterer Vertreter der zuständigen Gebietskörperschaften und der Universität den neuen Fertigungs- und Entwicklungsstandort der Hella Electronics Romania S.R.L. seiner Bestimmung. Die neue Fabrik umfasst eine Nutzfläche von etwa 8.200 Quadratmetern, davon sind etwa 4.800 Quadratmeter Produktionsfläche. Das Investitionsvolumen liegt bei 10 Millionen Euro. Gefertigt werden elektronische Komponenten und Systeme, wie etwa Fahrpedalgeber, Xenon-Vorschaltgeräte, Heizungssteuergeräte und Dachbedieneinheiten. In der ersten Ausbaustufe werden 200 Mitarbeiter in der neuen Fabrik beschäftigt sein, bis 2007 wird die Zahl auf etwa 400 steigen. Ein weiterer Ausbau der Fertigungskapazitäten ist möglich.
Darüber hinaus gründet Hella im Verwaltungsgebäude des neuen Standorts auch einen Entwicklungsbereich für Karosserie-Elektronik-Produkte. Der Aufbau von Entwicklungskapazität in Rumänien erfolgt im Rahmen des strategischen Ausbaus des globalen Fertigungs- und Entwicklungsnetzwerks im Hella-Konzern. Nach Angaben von Hella soll die Investition in diesen Standort zum Erfolg der stark wachsenden Produktlinie Karosserie-Elektronik beitragen. Ein bedeutsamer Standortfaktor ist dabei die direkte Anbindung an die Fertigung. Darüber hinaus setzt Hella auf die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal, unter anderem durch die nahegelegene technische Universität in Timisoara mit rund 4.500 Studenten der Fachrichtung Elektronik/IT.
Timisoara hat 330.000 Einwohner und liegt im Dreiländereck Rumänien, Ungarn und Serbien. Der neue Hella-Standort ist nur 1,5 Kilometer vom örtlichen Flughafen entfernt und bietet daher auch eine optimale logistische Anbindung.
Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt: Der Automobilzulieferer entwickelt und fertigt Komponenten und Systeme der Lichttechnik und Elektronik für die Automobilindustrie. In Joint-Venture-Unternehmen entstehen darüber hinaus komplette Fahrzeugmodule, Klimasysteme und Bordnetze. Hella verfügt über eine der weltweit größten Handelsorganisationen für Kfz-Teile und Zubehör mit eigenen Vertriebsgesellschaften und Partnern in mehr als 100 Ländern. Der konsolidierte Umsatz des Hella-Konzerns liegt bei 3,1 Milliarden Euro. Hella zählt zu den 100 größten deutschen Industrieunternehmen. Weltweit sind 24.000 Menschen in 65 Fertigungsstätten, Produktions-Tochtergesellschaften und Joint Ventures beschäftigt. Mehr als 2.900 Ingenieure und Techniker arbeiten konzernweit in Forschung und Entwicklung. Zu den Kunden zählen alle führenden Automobil- und Systemhersteller sowie der Kfz-Teilehandel.
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