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Aus Demokratie wurde Willkür

16.02.201518:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Aus Demokratie wurde Willkür

(openPR) Studierendenvertretung beschränkt aus unbekannten Gründen das Mitwirkungsrecht von Hochschulgruppen

Würzburg - Die liberalen Hochschulgruppen Bayern verurteilen den unbegründeten Ausschluss von Hochschulgruppen durch den SSR (Sprecher- und Sprecherinnenrat) auf einer universitären Veranstaltung und fordern eine klare Regelung für zukünftige Fälle

Über einen Vorfall „undemokratischer und ideologisch motivierter Willkür“ empören sich die Liberalen Hochschulgruppen in Bayern derzeit: Wie bereits die LHG Würzburg in der lokalen Presse gerügt hatte, wurde diversen Hochschulgruppen scheinbar grundlos die Teilnahme an der dortigen Erstsemestermesse versagt. Eine Kontaktaufnahme seitens der betroffenen Gruppen mit dem Uni-Präsidenten versuchte man zu verhindern. Sogar Handgreiflichkeiten soll es gegeben haben.

Weiterhin gibt es keine nachvollziehbare Begründung der Studierendenvertretung. „Daher können wir über die Motive nur mutmaßen und müssen sie in ideologischen Gründen vermuten“, stellt Julia Ewerdwalbesloh, Vorsitzende der LHG Bayern, fest. Besonders paradox scheint dieser Vorfall im historischen Kontext: „Die auf den studentischen Ruf nach mehr demokratischer Mitbestimmung hin eingerichteten Gremien torpedieren damit selbst die freiheitlich-demokratischen Werte, die sie seit 1968 gefordert haben“, so die Vorsitzende weiter. Die Demokratie lebe schließlich davon, dass im Austausch von verschiedenen Ideen die als von der Mehrheit am besten bewertete sich durchsetze. Ewerdwalbesloh mutmaßt dazu: „Es scheint fast so, als scheute der SSR die Konfrontation eigener Ideen mit denen von anderen, weil er von deren Überzeugungskraft selbst nicht überzeugt ist.“

Um in Zukunft derartiger Willkür vorzubeugen, wird von den Liberalen Hochschulgruppen eine klare Regelung für entsprechende Situationen verlangt: „Wir fordern deshalb, dass der Zugang zu universitären Veranstaltungen einzig für solche Gruppen beschränkt wird, die in ihren Forderungen mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar sind. Hoffen wir, dass das auf die bayrischen Studierendenvertretungen selbst nicht wieder zutreffen wird.“

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