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OpenVZ unterstützt Fedora Core 5

06.04.200609:52 UhrIT, New Media & Software

(openPR) HERNDON (USA), 6. April 2006: Das OpenVZ-Projekt hat heute die Verfügbarkeit der betriebssystembasierenden OpenSource-Virtualisierungslösung für Feodora Core 5 bekannt gegeben. Darüber hinaus wird zudem in Kürze das exklusive "Zero Downtime"-Migration-Feature für die OpenVZ-Software erhältlich sein.


Vergangenen Monat hat OpenVZ (openvz.org) die Unterstützung des aktuellen SUSE Linux-Kernels sowie des Linux-Kernels 2.6.16 bekannt gegeben.


"Mit der Unterstützung aller größeren Linux-Distributionen ist uns ein wesentlicher Entwicklungsschritt für OpenVZ gelungen. Wir sind jetzt in der Lage, unsere Technologie einer großen Nutzergruppe zur Verfügung zu stellen," so Kir Kolyshkin, Manager des OpenVZ-Projekts. "Unser Ziel ist es natürlich, zu erreichen, dass OpenVZ integraler Bestandteil des Mainstream-Kernels und weiterer Linux-Distributionen wird. Dazu beitragen wird sicherlich auch die im Laufe des Monats erfolgende Bereitstellung der "Zero-Downtime"-Migration. OpenVZ ist dann die einzige OpenSource-basierende Virtualisierungslösung, die diese Funktionalität anbietet."


Open VZ für Fedora Core 5
Der OpenVZ-Kernel für Fedora Core 5 steht unter http://openvz.org/download/kernel/fc5 zum Download bereit.
Zusätzlich sind vorkonfigurierte Feodora Core 5-Templates verfügbar, die die Erstellung von Virtual Environments ((VEs), vormals Virtual Private Server (VPS)) in Echtzeit sowie die Migration aller Fedora-Anwendungen auf VEs ermöglichen. Templates für Fedora Core 5 stehen unter http://openvz.org/download/templates/ zur Verfügung.

"Zero Downtime"-Migration
Die ?Zero Downtime?-Migration ermöglicht die Verschiebung von virtuellen Umgebungen/Servern zwischen physikalischen Maschinen, ohne dass Kosten für Speicherkapazitäten verursacht oder Betriebsunterbrechungen für Endkunden notwendig werden. Im Rahmen der "Zero Downtime"-Migration hält OpenVZ den Status eines bestehenden Virtual Server Environments fest und migriert ihn auf einen neuen physikalischen Server, ohne die Dienste oder Verfügbarkeit zu unterbrechen. Die Migration kann zwischen zwei beliebigen Servern innerhalb eines Netzwerkes ausgeführt werden und ist damit auf jedem beliebigen Server für jede Art von Applikation einsetzbar. Zusätzliche Ressourcen wie ein Storage Area Network (SAN) sind nicht erforderlich. Die allgemeine Verfügbarkeit dieses Funktionsmerkmals ist für diesen Monat geplant.


Über die OpenVZ Software
OpenVZ ist eine Technologie für die Virtualisierung von Linux-Servern. Mit ihr lassen sich zahlreiche, voneinander isolierte, sichere Virtual Environments (VEs) auf einem physikalischen Server installieren und steuern. Die Ein-Kernel-Technologie minimiert Anforderungen an die vorhandene Hardware und sorgt so für bessere Server-Ausnutzung, höhere Verfügbarkeit und weitaus geringere Performance-Beanspruchung als bei anderen Virtualisierungs-Technologien.
Mit den virtuellen Umgebungen ist sichergestellt, dass einzelne Anwendungen nicht miteinander in Konflikt geraten können. Zudem lassen sich die VEs völlig unabhängig voneinander konfigurieren sowie ein- und ausschalten oder neu starten. Mit Templates zum Beispiel für Debian oder Fedora lassen sich VEs in Sekundenschnelle einrichten. OpenVZ unterstützt bereits die neuen Dual-Core-Prozessoren von AMD und Intel und ist in einer 32-Bit und x86_64-Bit-Version verfügbar.

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