(openPR) HERNDON (USA), 24 April 2006: Das OpenVZ-Projekt ist mit aktuellen Einsatzszenarien, Berichten aus der Praxis sowie einem Workshop zum Thema Servervirtualisierung auf dem diesjährigen LinuxTag in Wiesbaden (vom 3. bis zum 6. Mai, Stand 905) vertreten.
Kir Kolyshkin, Manager des OpenVZ-Projekts, stellt im Rahmen eines Workshops am Freitag, 11:00 bis 12:30 Uhr, verschiedene Virtualisierungstechnologien vor und erläutert im Rahmen einer Live-Demo die Vorteile des betriebssystembasierenden Virtualisierungsansatzes.
OpenVZ ist eine Technologie für die Virtualisierung von Linux-Servern. Mit ihr lassen sich zahlreiche, voneinander isolierte, sichere Virtual Environments (VEs) auf einem physikalischen Server installieren und steuern. Die Ein-Kernel-Technologie minimiert Anforderungen an die vorhandene Hardware und sorgt so für bessere Serverausnutzung, höhere Verfügbarkeit und weitaus geringere Performance-Beanspruchung als bei anderen Virtualisierungstechnologien.
Mit den virtuellen Umgebungen ist sichergestellt, dass einzelne Anwendungen nicht miteinander in Konflikt geraten können. Zudem lassen sich die VEs völlig unabhängig voneinander konfigurieren sowie ein- und ausschalten oder neu starten. Mit Templates zum Beispiel für Debian oder Fedora lassen sich VEs in Sekundenschnelle einrichten. OpenVZ unterstützt bereits die neuen Dual-Core-Prozessoren von AMD und Intel und ist in einer 32-Bit- und x86_64-Bit-Version verfügbar.
Herrn Kolyshkin steht Pressevertretern außerdem gerne für weiterführende, persönliche Gespräche zur Verfügung; wir bitten um entsprechende Terminabsprache.



