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OpenVZ im Proxmox-Cluster

29.06.200709:51 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Die Wiener Softwarefirma Proxmox vertreibt ihr E-Mail Gateway jetzt auf Basis der OpenVZ Virtualisierung für Linux Server, um die Software live und im fliegenden Wechsel zwischen Servern zu bewegen.



Proxmox bietet sein Produkt “Mail Gateway” in Form einer virtuellen Appliance auf Basis von OpenVZ an. Diese Erweiterung der Produktlinie von Proxmox hilft bei der Reduzierung von Service-Unterbrechungen. Und für seinen High Availability Cluster hat Proxmox ein eigenes Werkzeug programmiert, mit dem periodisch Snapshots der virtuellen Umgebungen erzeugt werden, die der Automatisierung des Backup-Prozesses dienen.

"Zahlreiche Softwareprogramme können auf dem gleichen Weg von der OpenVZ Virtualisierungstechnologie profitieren”, sagt Kir Kolyshkin, Manager des OpenVZ Projekts. "Proxmox ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Software-Entwickler auf einfache Art ihre Produkte mit unserer Open Source Technologie erweitern können."

Mail Gateway von Proxmox wird weltweit eingesetzt in Umgebungen mit einigen wenigen E-Mail-Accounts bis hin zu Firmen mit mehreren Tausend Accounts. Das Proxmox Mail Gateway eignet sich für Firmen mit eigenem E-Mail Server wie auch für Internet Service Provider. Die Software ist verfügbar in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch.

"Wir empfehlen unseren Kunden OpenVZ zusammen mit unserem Mail Gateway einzusetzen, wenn sie auf Linux setzen", sagt Martin Maurer, CEO der Proxmox Server Solutions GmbH.

"Bei der Evaluierung der verschiedenen Technologien haben wir festgestellt, dass OpenVZ die absolut beste Performance und die derzeit stabilste Virtualisierungstechnologie für Linux ist", führt Maurer aus. "Nach unseren Erfahrungen ist VMware Server ideal für das Testen und für Umgebungen mit niedrigem Traffic, während VMware ESX Server auch für High Performance Umgebungen geeignet ist – aber es ist nie so schnell wie OpenVZ mit dem sehr geringen Overhead der Betriebssystemvirtualisierung. Wir haben auch Xen ausprobiert, aber Xen ist noch nicht so stabil wie OpenVZ."

Der nächste Entwicklungsschritt steht auch schon fest. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit OpenVZ wird Proxmox die nächste Version von Mail Gateway als virtuelle Appliance für SWsoft Virtuozzo bereitstellen. Die OpenVZ Open Source Software ist die Basis für die SWsoft Virtuozzo Virtualisierung. Vorteil für die Kunden sind die Managementfunktionen von Virtuozzo.

Über Proxmox Mail Gateway

Proxmox Mail Gateway ist in mehreren Versionen verfügbar, darunter auch einer kostenlosen:
- Standard
- Professional (spezielle Lizenzbedingungen für akademische Einrichtungen und Regierungsstellen)
- High Availability (HA) Cluster (spezielle Lizenzbedingungen für akademische Einrichtungen und Regierungsstellen)

Weitere Informationen finden Sie unter www.proxmox.com.

Über OpenVZ-Software

OpenVZ ist eine Technologie für die Virtualisierung von Linux-Servern. Mit ihr lassen sich zahlreiche, voneinander isolierte, sichere virtuelle Umgebungen (Virtual Environment = VE) auf einem physikalischen Server installieren und steuern.

OpenVZ eignet sich für die Serverkonsolidierung wie auch für die Erhöhung der Auslastung von Servern. Für die Einrichtung von “Sandboxen” als Test- und Entwicklungsumgebungen, in denen knappe Ressourcen geteilt werden müssen. Alle Benutzer können in ihrer eigenen virtuellen Umgebung Root-Zugriff erhalten, bleiben aber sicher voneinander isoliert.

OpenVZ enthält Tools für das automatisierte Management von virtuellen Servern. Dank seiner einzigartigen Architektur werden die virtuellen Server wie unabhängige Server mit eigenem Arbeitsspeicher und eigenen Konfigurationsdateien, Benutzern und Anwendungen ausgeführt. Mit Hilfe der Vorlagen basierten Verteilung von Anwendungen ist das Einrichten von neuen virtuellen Servern eine Sache von Sekunden oder wenigen Minuten. Die Ein-Kernel-Technologie minimiert Anforderungen an die vorhandene Hardware und sorgt so für bessere Server-Ausnutzung, höhere Verfügbarkeit und weitaus geringere Performance-Beanspruchung als bei anderen Virtualisierungs-Technologien. Die virtualisierten Server können unabhängig voneinander neu gestartet werden, so dass keine Konflikte zwischen einzelnen Anwendungen auftreten können.

Derzeit unterstützt OpenVZ x86-, x86_64- und IA64-, Power- sowie Sun UltraSPARC T1-Prozessoren.

Über das OpenVZ-Projekt

Das OpenVZ-Projekt verteilt seine Software kostenlos und bietet den Benutzern über die Projektseite frei zugänglichen Support. Seit der ersten Version für den Produktivbetrieb im Dezember 2005 hat sich um das Projekt eine sehr aktive Benutzergemeinde geschart, was sich beispielsweise in über 14000 Beiträgen im Support-Forum niederschlägt. Für risikofreie Tests und zum Kennenlernen bietet OpenVZ auch eine Live-CD auf Knoppix-Basis zum Download an.

Die OpenVZ-Website wird monatlich von mehreren zehntausend Besuchern aufgerufen. Mittelfristiges Ziel ist die Integration der Virtualisierungstechnologie in den Linux-Kernel. Im OpenVZ-Blog http://blog.openvz.org/ finden sich spannende Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Virtualisierungs-Szene. Für den geschäftskritischen Einsatz bietet OpenVZ einen kostenpflichtigen 24x7-Support via E-Mail und Remote Access (per SSH) an. OpenVZ ist die Basis der Virtualisierungssoftware Virtuozzo von SWsoft. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://openvz.org.

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