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Neuroplastizität und Bewegung - "Bewegung statt Pillen"

03.11.201412:13 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Neuroplastizität und Bewegung - "Bewegung statt Pillen"
CONATUS Zentrum für Geistes- und Bewegungsentwicklung
CONATUS Zentrum für Geistes- und Bewegungsentwicklung

(openPR) Das menschliche Gehirn ist in hohem Maße formbar. In der Sprache der modernen Neurobiologie nennt man dies „Neuroplastizität“. Die Plastizität des Gehirn besteht von der ersten zellulären Entwicklungsebene des Menschen bis hinauf ins hohe Lebensalter. Vermutet wird eine Formbarkeit des menschlichen Gehirns bis zum Alter von etwa 76 Jahren. In dieser Zeitspanne kann die Anpassung und Umstrukturierung des Gehirns dazu dienen, wesentliche und grundlegende Voraussetzungen zu schaffen, um Lernen, Adaption an konkrete Lebensumstände, sportliche und körperliche Entwicklung und die Verbesserung der formalen, sowie der emotionalen Intelligenz zu bewirken.



Insbesondere gilt Bewegung als der Schlüssel zur Neuroplastizität – hier vor allem die sogenannte „kreative Bewegung“. Kreative Bewegung stellt sich z.B. in Bewegungsformem wie Parkour dar, in der eine ständige individuelle Anpassung durch bestimmte körperliche Herausforderungen an äußere Gegebenheiten gefordert wird.

Bei Kindern und Jugendlichen bewirken die stimulierenden Sprung- und Drehbewegungen im dreidimensionalen Raum nach kurzer Zeit vielfache positive Anpassungserscheinungen des Körpers und der Psyche.

Verhaltensänderungen bei ADHS, Lernstörungen und aggressiven Kindern und Jugendlichen stellen sich bereits nach wenigen Trainigseinheiten ein. Über die stimulierenden, dreidimensionalen Bewegungen im Raum werden regulative Zentren im Gehirn der betroffenen Kinder angesprochen. Laut Neuroplastizitätsforschung kommt es in den Hirnzentren, die für die Steuerung von Gefühlen zuständig sind, zur Vernetzung und zur Neubildung von Nervenzellen. Das Gehirn der Kinder wird damit in eine völlig neue Ausgangslage versetzt.

Alle Menschen brauchen, um Selbststeuerung zu entwickeln, bestimmte Bewegungsformen - diese kommen aus der Natur. Die sogenannten Steinzeitbewegungen - laufen, springen, klettern und sich auszuprobieren - sind nicht etwa bloße Freizeitbeschäftigung. Sie dienen den Kindern dazu das Gehirn für Prozesse des Denkens, des Planens und der Selbststeuerung auf neurologischer Ebene vorzubereiten. Mit anderen Worten geht der Selbststeuerung der Psyche die Steuerung der Bewegung im Raume voraus. Diese Bewegungen sind daher essentiell um im Gehirn die Voraussetzungen für vorausschauendes und gesteuertes Verhalten zu schaffen.

Kinder und Jugendliche, die nicht genügend Zeit mit diesen freien Bewegungsformen verbracht haben, leiden dann an mannigfaltigen Regulationsstörungen, wenn sie von Natur aus höhere Bewegungsbedürfnisse, als andere Kinder besitzen. Sie geraten in Stress und blockieren, wenn sie dann still sitzen sollen. Kinder werden dann leider oft gezwungen ihr Verhalten zu ändern, ohne dass das Gehirn über die entsprechende Fähigkeit der Steuerung verfügt.

Wesentliche Erkenntnis der Neuroplastizitätsforschung ist, dass Entwicklung in jedem Alter nachgeholt werden kann.

Im CONATUS - Zentrum für Geistes- und Bewegungsentwicklung in Köln wird das Konzept der „Bewegung statt Pille“ im täglichen Einsatz praktiziert und wissenschaftlich untermauert.

Es geht wesentlich darum, Selbst-Vertrauen und Selbst-Bewusstsein von Kindern und Erwachsenen zu entwickeln und zu fördern. Neben den Effekten der Selbst-Wertsteigerung, der Steigerung des Selbst-Bewusstseins kommt es durch das Training der kreativen Bewegung insbesondere bei Verhaltens- und Lernstörungen von Kindern zu einer Auto-Regulation der Psyche.

Video:
Michael Kopper Traumatherapeut WDR aktuelle Stunde 15.01.2011

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