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Vagusnervstimulation bekämpft Migräne

27.10.201418:59 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Vagusnervstimulation bekämpft Migräne

(openPR) - Sichere und nebenwirkungsarme nichtinvasive Therapie gegen Migräne
- Studie zeigt vergleichbare Wirksamkeit wie bisheriger „Goldstandard“ in der Migränetherapie
- Betroffene können sich selbst behandeln

Erlangen, Oktober 2014 – Bei Patienten mit chronischer Migräne hilft oft nur eine Therapie mit starken Medikamenten wie Topiramat oder OnabotulinumtoxinA. Jetzt gibt es erstmals ein Verfahren, das Migräneanfälle durch nichtinvasive Stimulation des Vagusnervs verhindern oder reduzieren kann und dabei eine vergleichbare Wirksamkeit wie der bisherige „Goldstandard“ in der Migränetherapie aufweist, jedoch bei einem deutlich überlegenem Nutzen-Risiko-Verhältnis. Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie belegt Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des einfach zu bedienenden Gerätes VITOS, zur transkutanen Vagusnervstimulation (t-VNS).



Migräne kann sehr quälend sein: Starke, pochende Kopfschmerzen, Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen, Übelkeit und oftmals beängstigende Auren mit Wortfindungs-, Sprach-, Seh- und Gefühlsstörungen kennzeichnen eine Migräneattacke. Für viele Patienten bedeuten diese wiederkehrenden Attacken eine starke Einschränkung ihrer Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Rund 10 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Und bei mehr als einem Prozent der Betroffenen ist die Erkrankung sogar chronisch: Sie haben an 15 oder mehr Tagen im Monat Kopfschmerzen, die an acht oder mehr Tagen migräneähnlich sind. Eine neue Therapie verspricht jetzt Abhilfe: Das Therapiegerät VITOS wirkt präventiv gegen Migräneanfälle, indem es den Vagusnerv am Ohr von außen durch die Haut stimuliert. Da keine Wechselwirkungen mit Medikamenten beobachtet wurden, lässt sich die Behandlung zudem gut mit einer medikamentösen Therapie kombinieren.

Die Bedienung ist einfach und kann von den Patienten selbst durchgeführt werden: Über eine neuartige Elektrode, die man wie einen Ohrhörer trägt, werden elektrische Impulse an einen Ast des Vagusnervs an der äußeren Ohrmuschel abgegeben. Über ein Stimulationsgerät, in Größe und Form einem Smartphone ähnlich, können die Betroffenen die Stimulationsintensität selbst so regulieren, dass sie bei der Anwendung lediglich ein leichtes Kribbeln unterhalb der Schmerzschwelle spüren. Bis zu vier Stunden täglich können sie sich so selbst behandeln.
Die Wirksamkeit der Methode wurde durch eine aktuelle Studie am Oberbayerischen Kopfschmerzzentrum des Universitätsklinikums München-Großhadern nachgewiesen. In einer doppelblinden randomisierten und kontrollierten zweiarmigen Studie an 46 Patienten mit chronischer Migräne zeigte sich: Patienten, die das Gerät drei Monate lang täglich für bis zu vier Stunden bei einer niedrigen Stimulationsfrequenz von 1 Hertz nutzten, litten im Schnitt bis zu sieben Tage weniger unter Migräne als vorher. Studienteilnehmer, die das Gerät bei einer höheren Frequenz von 25 Hertz anwendeten, hatten im Schnitt an 3,3 Tagen weniger als zuvor Migräne. Teilnehmer aus beiden Gruppen berichteten in Fragebögen über eine signifikant höhere Lebensqualität, gemessen mit dem Headache Impact Test (HIT-6) und dem Migraine Disability Assessment Test (MIDAS). Die Therapie zeigt nur geringe Nebenwirkungen. In einzelnen Fällen wurden lediglich Juckreiz, Dysästhesien im Bereich der oberen Ohrmuschel oder schwache vorrübergehende Schmerzen am Stimulationsort beobachtet. Alle diese Nebenwirkungen verschwanden nach Beendigung der Stimulation schnell wieder.
„Zum primären Endpunkt der Studie nach 3 Monaten ist die Wirksamkeit der t-VNS-Therapie zur Migräneprophylaxe bei chronischer Migräne vergleichbar mit der Besserung unter dem bisherigen ‚Goldstandard in der Therapie der chronischen Migräne‘ OnabotulinumtoxinA“, sagt Studienleiter Professor Dr. med. Andreas Straube, Leiter des Oberbayerischen Kopfschmerzzentrums des Universitätsklinikums München-Großhadern, der die Studie auf dem Deutschen Schmerzkongress am 23. Oktober in Hamburg vorstellte. „Die Compliance der Patienten bei dieser Therapiemethode ist mit über 90 Prozent außerordentlich hoch. Damit ist die Behandlung mit VITOS eine vielversprechende Therapieoption für Migränepatienten“.
Die Herstellerfirma cerbotec bietet interessierten Patienten die Möglichkeit, das Gerät 30 Tage lang kostenlos zu testen und es bei fehlendem therapeutischen Effekt wieder zurückzuschicken.
Weitere Informationen finden Sie auf www.cerbotec.com.

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