(openPR) Der mit 15.000 Euro dotierte Hermann-Hesse-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin und Kiepenheuer & Witsch-Autorin Angelika Klüssendorf.
In ihren letzten beiden bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Romanen »Das Mädchen« und »April« erzählt sie autobiografisch grundiert vom problematischen Weg der Selbstfindung.
Die Begründung der Jury: Die Jury würdigt die »subtile Darstellungskunst« der 1958 in Ahrensburg bei Hamburg geborenen und in der ehemaligen DDR aufgewachsenen Autorin, die Geschichte eines individuellen Lebens »auf dem schmalen Grat zwischen den politischen deutsch-deutschen Umbrüchen und einer schwierigen Sozialprognose auszubalancieren. Klüssendorf führe ihre Figur durch trostloses Gelände und realisiere gleichwohl eine bewegende Bildungsgeschichte«.
Der Literaturpreis wird alle zwei Jahre von der Hermann Hesse Stiftung, Karlsruhe vergeben. Die Preisübergabe findet am 15. Oktober um 18 Uhr im Karlsruher Rathaus statt. Der Hermann-Hesse-Literaturpreis wird seit 1957 vergeben. Der Schriftsteller gab seine persönliche Zustimmung für diese Auszeichnung. Preisträger waren beispielsweise Martin Walser, Hubert Fichte, Adolf Muschg, Marlene Streeruwitz, Rafik Schami, Antje Rávic-Strubel und zuletzt Annette Pehnt.
Mehr zu Angelika Klüssendorf: http://www.kiwi-verlag.de/autor/angelika-kluessendorf/1366/

















