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Genfer Politik fordert tierversuchsfreie Methoden

28.07.201412:35 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Genfer Politik fordert tierversuchsfreie Methoden
Innovative und tierversuchsfreie Forschungsmethoden
Innovative und tierversuchsfreie Forschungsmethoden

(openPR) Rückständigkeit an Schweizer Universitäten

Noch immer wird an Schweizer Universitäten grösstenteils auf veraltete Tierversuche gesetzt. Damit ignorieren sie die Vorgaben des Schweizer Tierschutzgesetzes (TschG), die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften sowie der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert die Umsetzung des TschG und verlangt eine Forschung im Nutzen von Mensch und Tier.



Obwohl laut dem TSchG Methoden, welche Tierversuche ersetzen oder mit weniger Versuchstieren auskommen, gefördert und angewendet werden müssen, nimmt die Zahl der Tierversuche an den Schweizer Universitäten stetig zu.
Die Universität Genf wird nun vom Grossen Rat mittels Motionsbegehren aufgefordert, die Entwicklung von tierversuchsfreien Methoden zu fördern. Der Grosse Rat fordert darin, dass «im Dienste der öffentlichen Gesundheit die bestmöglichen Forschungsmethoden angewendet werden müssen». Neben dem Nichteinhalten des TschG, klagt der Grosse Rat unter anderem die mangelnde Reproduzierbarkeit der Tierversuche, die nicht aussagekräftigen Ergebnisse der Forschung mittels Tiermodellen und das Versäumnis, nicht mehr Zeit und Geld in tierversuchsfreie Methoden investiert zu haben, an.

Obwohl in den letzten Jahren ein Lehrstuhl für tierversuchsfreie Methoden geschaffen wurde – welcher allerdings von privaten Organisationen finanziert wird –, wird dem Potential der tierversuchsfreien Methoden an den Schweizer Universitäten wenig Beachtung geschenkt. Innovative Forscher, die nicht mittels Tierversuchen forschen wollen, werden an den Universitäten kaum bis gar nicht unterstützt. Ein Beispiel dafür sind drei Forscher, welche 2006 die Universität aus diesem Grund verlassen, und das Unternehmen Epithelix in Plan-les-Ouates gegründet haben. Dank seiner innovativen tierversuchsfreien Forschung hat Epithelix schon in kurzer Zeit viel zur modernen Forschung beigetragen und bereits mehrere internationale Auszeichnungen gewonnen.

Während in vielen Ländern der USA oder der EU vermehrt auf tierversuchsfreie Methoden gesetzt wird, bestehen viele Schweizer Universitäten weiterhin auf Forschung am Tier. «Die Schweiz läuft Gefahr den Anschluss zu verlieren. Die tierversuchsfreie Forschung wird in der Schweiz kaum gefördert. Während in Ländern der USA und der EU in den letzten Jahren erkannt wurde, dass es höchste Zeit für ein Umdenken ist, und mehrere hundert Millionen in tierversuchsfreie Projekte investiert werden, ist der Schweiz die tierversuchsfreie Forschung nur ein paar hunderttausend Franken wert», sagt Marietta Haller, wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG STG.

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, fordert die Schweizer Universitäten auf, die Vorgaben des Tierschutzgesetzes umzusetzen und innovative und zukunftsgerichtete Lern- und Forschungsmethoden anzuwenden.
Die tierversuchsfreie Forschung übertrifft die Tierversuchsforschung in Übertragbarkeit, Reproduzierbarkeit, Schnelligkeit, Aussagekraft, Wissenschaftlichkeit und ist zudem noch kostengünstiger.

Das Motionsbegehren an die Universität Genf: http://www.lscv.ch/de/pages/tierversuche/tierversuche/kantonen/ge/2014/motionsbegehren_unige.html

Die Broschüre «Die Medizin der Zukunft – Die Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung» finden Sie als PDF unter: http://www.agstg.ch/downloads/flyer/agstg-prospekt_medizin-der-zukunft-tierversuchsfreie-forschung_de.pdf

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