(openPR) Zwei Nominierungen in den Kategorien Produkt- und Kommunikationsdesign gingen beim Designpreis Deutschland an das Neue Testament der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ). Der Wettbewerb wird vom Rat für Formgebung ausgerichtet. Die Nominierung erfolgte durch eine Expertenjury. Die Deutsche Bibelgesellschaft und die Genfer Bibelgesellschaft geben die NGÜ heraus. Als Agentur zeichnete „gobasil“ (Hamburg/ Hannover) mit Kreativdirektorin Eva Jung für die Einführungskampagne und das Design verantwortlich.
Angelehnt an die Notizbücher der Dichter und Denker erscheine das Neue Testament der NGÜ als „täglicher Begleiter“, so die Jury. Dazu gehören fünf verschiedene Banderolen, die Leserinnen und Leser direkt ansprechen und Lust auf die Bibel machen sollen. Die Jury hebt außerdem hervor, dass Logo, Corporate Design und Kommunikation für die NGÜ komplett neu entwickelt wurden. Die Kombination aus dem "Ü" und dem Schweizer Kreuz gebe der Marke ein eigenes, unverwechselbares Gesicht.
„Mit dem Erscheinen des Neuen Testaments mit Psalmen zur Frankfurter Buchmesse 2011 wird der erfolgreiche Weg fortgesetzt“, sagte Dr. Felix Breidenstein, Geschäftsführer der Deutschen Bibelgesellschaft. Mit ihren vielfältigen Übersetzungen und Ausgaben biete die Bibelgesellschaft unterschiedlichsten Leserinnen und Lesern einen neuen Zugang zum Buch der Bücher.
Die Neue Genfer Übersetzung ist eine sogenannte kommunikative Bibelübersetzung. Dabei wird der Sinn des Originaltextes in einer modernen Sprache so verständlich wie möglich wiedergegeben. Der Text ist zudem mit ausführlichen Randnotizen versehen, die auf den Wortlaut des Urtextes, verschiedene Deutungen und Übersetzungsmöglichkeiten hinweisen.
Zwei Auszeichnungen gingen bereits im vergangenen Jahr an die NGÜ. Für die Buchgestaltung ging die Auszeichnung „red dot winner“ beim „red dot award communication design“ an das Neue Testament. Der „Art Directors Club Deutschland“ (ADC) prämierte die Publikation in den Kategorien Literatur/Bücher sowie Text mit einem „ADC-Nagel“ in Bronze und einer Auszeichnung.
Der Rat für Formgebung wurde 1953 auf Beschluss des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet. In Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Seminaren und Publikationen setzt er sich für gutes Design ein. Dem Stifterkreis des gehören aktuell 170 deutsche und ausländische Unternehmen an.













