openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Krieg mit anderen Mitteln

17.07.201418:18 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Krieg mit anderen Mitteln
Prof. Querulix: Tacheles - kritische Be- und Anmerkungen zum Zeitgeschehen
Prof. Querulix: Tacheles - kritische Be- und Anmerkungen zum Zeitgeschehen

(openPR) Im ewig gleichen Theaterstück der Menschheit sind Kriege ein immer wiederkehrendes Thema der Handlung. Aber wie alles Äußerliche dieses Schauspiels ändern auch sie ihr Erscheinungsbild. Die ganz großen Kriegsszenen spielen heute nicht mehr auf Schlachtfeldern, sondern in Büros, Konferenzräumen, an Computer-Arbeitsplätzen, in Anwaltskanzleien und vor Gerichten. Nicht Bomben, Maschinengewehre und Panzer, sondern Computerprogramme sind die Waffen. Statt Soldaten im Kampfanzug agieren Geheimagenten, Politiker und Bankster als Hauptdarsteller. Der Weltkrieg des 21. Jahrhunderts ist ein Finanz- und Wirtschaftskrieg, nicht so blutig, aber für das Wohlergehen der großen Mehrheit der Menschen nicht weniger verheerend.



Die us-amerikanisch geführte Bankstermafia treibt derzeit die Notenbanker und Politiker vor sich her. Der ehemalige Goldman-Sachs-Angestellt, Mario Draghi, verspricht Banken und Pleitestaaten unbegrenzte Geldversorgung auf Kosten der – überwiegend mittelständischen – Sparer.

So wie es aussieht, haben sich Politik und Notenbanken des Westens darauf geeinigt, die Banken- und Staatsschuldenkrise inflationär zu bereinigen – oder besser: sich bereinigen zu lassen. Geld zu drucken ist billig und erspart unangenehme Entscheidungen zur Beschränkung der Bankstermacht und zur Sanierung der Staatshaushalte. Außerdem kommen die Reichen damit am besten zurecht. Die Dummen sind die Armen und der Mittelstand, die ihre Ersparnisse und ihre Altersversorgung verlieren.

Die Alternativen zu Sparbuch, Tages- und Festgeld sowie Kapitallebensversicherungen wären in normalen Zeiten Aktien, Anleihen von solventen Staaten und Immobilien. Die sind allerdings – nicht zuletzt auch infolge der Eigenspekulation der Bankster inzwischen vollkommen überteuert. Das Verlustrisiko ist deshalb wegen der Gefahr eines Crashes viel größer als die geringe Chance, das investierte Geld auf Sicht der nächsten 3-5 Jahre im Wert zu erhalten. Deshalb sind diese Anlagen nur noch etwas für Zocker.

Sparer sollten jetzt aufpassen und äußerst mißtrauisch sein. „Wenn es ernst wird, muß man lügen“ soll der mögliche neue Präsident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker einmal gesagt haben.

Gewinnen können in einem fortgesetzten Hasardspiel am Aktien- und Anleihemarkt allenfalls die Banken. Sie verfügen über Insiderinformationen und kassieren bei den Käufen und Verkäufen der Anleger auch sichere Provisionen. Verständlich, daß die Bankster daran interessiert sind, die verzweifelten Sparer in diese gefährlich aufgeblasenen Märkte zu drängen. Dabei wäre wohl zu einer Anlage in Edelmetallen, vornehmlich Gold, viel eher zu raten. Denn physisches Gold ist inzwischen sehr knapp geworden. Die neu gewonnenen Mengen werden zum größten Teil von China und anderen asiatischen Ländern aufgekauft. Der hinuntermanipulierte Goldkurs verhindert nicht nur eine Ausdehnung der Exploration möglicher neuer Lagerstätten des Edelmetalls. Er wird künftig auch die laufende Produktion einschränken, weil die Minen auf Dauer nicht mit Verlust verkaufen können.

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Geschäft von Goldman-Sachs mit der Notenbank von Ecuador. Nach Angaben des Wallstreet Journal Deutschland verpfändet Ecuador als Sicherheit für einen Kredit über 400 Millionen US-Dollar 465.619 Feinunzen Gold im Wert von rund 580 Millionen Dollar an die Bank, die den Goldkurs wiederholt bei 1.050 US-Dollar „gesehen“ hat. Ecuador will, so heißt es, an den Kapitalmarkt zurückkehren, nachdem es 2008 seine Zahlungsunfähigkeit erklären m mußte.

Goldman Sachs kommt das ecuadorianische Gold für seine Goldkurs-Strategie wohl gerade recht. Den Goldkurs weiter zu drücken, dürfte allerdings auch mit neuer Munition nicht einfach sein, nachdem die sogenannten schwachen Hände aus dem Markt vertrieben wurden und physisches Gold immer schwieriger verfügbar wird. Tragischerweise ist aber die manipulative Senkung des Goldkurses ein wesentlicher Baustein zur Festigung der Herrschaft von Bankstern und skrupellosen Politikern sowie ihrer Klientel.

Wer die gegenwärtige Lage analysiert und langfristig denkt, für den sind Gold und Goldminen die einzige wahre Alternative. Die Kursmanipulation kann mangels Masse an verfügbarem physischen Gold nicht ewig andauern, die Spekulationsblasen werden – wie bisher ausnahmslos in der Geschichte – allesamt platzen, die Angst vor Deflation wird sich als Hirngespinst – wenn nicht als betrügerischer Versuch der Stimmungsmache – herausstellen, und die exorbitant vermehrte Geldmenge wird das Geld entwerten. Was bleibt da zu tun, wenn man nicht sehr reich oder ein sicheres, inflationsgeschütztes Einkommen als (ehemaliger) Politiker hat?

Wie der Kampf um die Macht über das Geld, die Wirtschaft und die Politik ausgeht, entscheiden letztlich aber nicht die Amerikaner und die dortige Bankstermafia, sondern in erster Linie Chinesen, Russen, und andere Asiaten, aber auch die Saudis und Japan. Die Chinesen und die Russen kaufen das meiste Gold auf, haben die größten Goldvorräte angehäuft und sind weltweit bereits in vielen Goldminen investiert. Die Schulden der USA sind zu einem großen Teil in Händen der Chinesen und der Russen. Ohne Übertreibung kann man sagen: das Schicksal der us-amerikanischen Währung liegt in den Händen der Asiaten und der Erdölförderländer. Ob den für das Debakel der Finanzwirtschaft in erster Linie verantwortlichen Amerikanern das bewußt ist?

Daß die Mächtigen in China, Rußland, Saudi-Arabien … um nur einige zu nennen sich einfach mit dem üblen Treiben FED-GS-JPM&Consorten abfinden werden, ist nicht anzunehmen. Es wird von durchaus ernst zu nehmenden Quellen über erste Anzeichen dafür berichtet, daß US-Anleihen in großem Umfang abgestoßen und trickreich in Goldpositionen verwandelt werden. Hat der US-Dollar seine Rolle als Weltleit- und Reservewährung vielleicht schon ausgespielt und wir wissen es nur noch nicht?

Das wirtschaftliche Schicksal Europas hängt im Wesentlichen an Deutschland. Die deutsche Regierung ist aber unfähig, proaktiv zu gestalten. Sie verwaltet nur mehr schlecht als recht ihre Macht. Von den anderen Regierungen der europäischen Problemstaaten gar nicht zu reden. Sie sind schlicht und einfach gesagt reformunfähig. Die Banken und Staatschuldenkrise wird deshalb nicht gelöst, sondern von den skrupellosen Bankstern und ihren nützlichen Idioten für die eigenen Zwecke genutzt – solange es gutgeht.

Für das wirtschaftliche und letztlich auch politische Schicksal der Europäer wäre auch entscheidend, ob sie sich von den USA und den plutokratischen Intentionen der dortigen polit-ökonomische Herrscherklasse emanzipieren können. Dazu wäre in den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen unter anderem ein klares Nein zu einem Investitonsschutzabkommen notwendig, das den Profitinteressen amerikanischer Konzerne Vorrang vor den demokratischen Rechten der deutschen Bevölkerung einräumt.

Wohin die Reise gehen wird, die uns die Verwalter der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg aufzwingen, kann heute niemand seriös voraussagen. Sie wird aber vermutlich sehr turbulent werden, und ob die Demokratie bzw. das, was angesichts der Herrschaft der Wirtschaftslobbys von ihr noch übrig ist, überlebt, ist offen. Welche Gefahren drohen, hat die Geschichte der Deutschen vor fast hundert Jahren gezeigt. Auch damals erodierten die Mittelschichten in Europa und den USA genauso wie heute, auch damals erwiesen sich die Politiker als unfähig, ihrer Verantwortung für das Allgemeinwohl und die Zukunftssicherung von Gesellschaft und Staat nachzukommen. Es sieht nicht so aus, als hätten sie bis heute dazugelernt.

Kritische Beiträge zu solchen und anderen Themen unserer Zeit erscheinen unter dem Titel „Tacheles“ im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital.
Es scheint, als ob mit den gesammelten Beiträgen dieser Reihe unabsichtlich ein tiefgreifender, weltweiter kultureller Umbruch dokumentiert wird, bei dem die Menschheit – wenn sie sehr rasch sehr viel klüger wird – viel gewinnen kann. Wenn sie so weiter macht, wird sie aber mit sehr viel größerer Wahrscheinlichkeit alles verlieren, was sie bisher erarbeitet und erlitten hat.

Die Tacheles-Bände sind beim Verlag und in jeder guten (Internet-)Buchhandlung zu haben.

READ Pressestelle

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 806352
 704

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Krieg mit anderen Mitteln“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von READ - Rüdenauer Edition Autor Digital

Bild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führenBild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Führungskräfte verbringen nicht selten mehr als 3 Tage der Woche in Besprechungen; der Zeitaufwand dafür steigt erfahrungsgemäß mit ihrer hierarchischen Position. Es liegt deshalb nahe, alles daran zu setzen, Besprechungen und Konferenzen so produktiv wie möglich zu gestalten. Die wichtigste Frage, die vor der Einberufung einer jeden Besprechung oder Konferenz beantwortet werden muß lautet: Ist ein Gruppengespräch unter den gegebenen Bedingungen notwendig oder wenigstens zweckmäßig? Kann das vorliegende Thema bzw. die vorliegende Aufgabe in …
Bild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen GeldwirtschaftBild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Die Börsenkurse spiegeln derzeit nicht annähernd die realwirtschaftliche Situation der Unternehmen wider, sondern die Wirkung der von der EZB erzeugten Schwemme kostenlosen Geldes. Dessen Empfänger suchen verzweifelt nach möglichst lukrativen Verwendungsmöglichkeiten für den kostenlosen Geldsegen. Diejenigen, die Zugang zu Zentralbankgeld zum derzeitigen Minustarif haben, „leiden“ besonders an diesem Anlagenotstand. Leider rechtfertigt die realwirtschaftliche Lage weltweit schon lange nicht mehr die derzeitigen Aktienkurse und die Hoffnung a…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Ein vergessenes Plädoyer gegen Krieg und Völkerhass: Emil Flussers ›Krieg als Krankheit‹Bild: Ein vergessenes Plädoyer gegen Krieg und Völkerhass: Emil Flussers ›Krieg als Krankheit‹
Ein vergessenes Plädoyer gegen Krieg und Völkerhass: Emil Flussers ›Krieg als Krankheit‹
Pinneberg – Lassen sich die Ursachen von Krieg mit medizinischen Mitteln therapieren? In ›Krieg als Krankheit‹ plädiert der Kinderarzt Emil Flusser dafür, Krieg als Folge psychopathologischer Störungen zu begreifen und als medizinisches Problem anzusehen. Sein 1932 erstmals erschienenes, heute weitgehend vergessenes Buch ist jetzt im Heseberg Verlag …
Bild: Ausstellungseröffnung am Holocaustgedenktag in Berlin: IBB macht Lebenswerk von Leonid Lewin bekanntBild: Ausstellungseröffnung am Holocaustgedenktag in Berlin: IBB macht Lebenswerk von Leonid Lewin bekannt
Ausstellungseröffnung am Holocaustgedenktag in Berlin: IBB macht Lebenswerk von Leonid Lewin bekannt
… verordneten Glorifizierung des Zweiten Weltkriegs in Belarus als dem „Großen Vaterländischen Krieg“ hat Lewin seit den 60er Jahren Orte der Erinnerung geschaffen, die mit einfachen Mitteln die Tragödie des Krieges und des Holocaust erfahrbar machen. Für die 1969 eröffnete Gedenkstätte Chatyn erhielt er 1970 den Leninpreis. „Ein gutes, modernes Denkmal …
Bild: Counterinsurgency: Neue Strategien gegen den JihadBild: Counterinsurgency: Neue Strategien gegen den Jihad
Counterinsurgency: Neue Strategien gegen den Jihad
… des klassischen Partisanen ebenso, wie vom sozialrevolutionären und ethnisch-nationalistischen Terrorismus, der sich vor allem gegen Repräsentanten des bekämpften System richtete.“ Mit militärischen Mitteln sei diesem Krieg der vierten Generation, vor allem in seiner indigenen Form „homegrown terrorism“ meist nicht beizukommen. Stattdessen ginge es um …
Auswärtiges Amt unterstützt Informationskampagne im Vorfeld der Wahlen in Afghanistan mit 385.000 Eu
Auswärtiges Amt unterstützt Informationskampagne im Vorfeld der Wahlen in Afghanistan mit 385.000 Eu
… Afghanistan hoher Informationsbedarf über die Rechte von Wählerinnen und Wählern, den Registrierungsprozess im Vorfeld von Wahlen und den Ablauf der Wahlen selbst. Mit den Mitteln des Auswärtigen Amtes wird Swisspeace in enger Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen afghanische Multiplikatoren in Kabul und in weiteren sieben Städten Afghanistans (Herat, …
Bild: FRIEDENSWERKSTATT HAMBURG blockiert ATOMWAFFENLAGER in BÜCHELBild: FRIEDENSWERKSTATT HAMBURG blockiert ATOMWAFFENLAGER in BÜCHEL
FRIEDENSWERKSTATT HAMBURG blockiert ATOMWAFFENLAGER in BÜCHEL
… die Aktion büchel65 ausgerufen. An 65 Tagen bis Ende Mai sollen jeweils möglichst viele Kriegs- und Atomwaffengegner Zufahrten zum Bundeswehrgelände blockieren. Mit friedlichen Mitteln natürlich, wie es Grundsatz der Friedenswerkstatt Hamburg ist. Um diesen Grundsatz deutlich zu machen, nehmen wir verschiedene Gesellschaftsspiele mit. Alle Menschen aus …
EU-USA-Gipfel: Neue Impulse fuer die transatlantische Partnerschaft
EU-USA-Gipfel: Neue Impulse fuer die transatlantische Partnerschaft
… intensiviert werden. Iran und Nordkorea sind aufgefordert, ihre Atomprogramme offen zu legen und sich internationalen Kontrollen zu unterwerfen. Beide Seiten stimmten darin ueberein, dass die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen mit allen verfuegbaren Mitteln zu unterbinden ist. Ebenso soll der internationale Terrorismus mit allen Mittel bekaempft werden
Scholz: Union schadet den Interessen unseres Landes
Scholz: Union schadet den Interessen unseres Landes
… die SPD verpflichtet. Die rot-grüne Bundesregierung versucht alles, um einen Krieg um den Irak zu verhindern und die Kontrolle und Abrüstung des Irak mit friedlichen Mitteln zu erreichen. Für diese Politik steht Bundeskanzler Gerhard Schröder mit großem persönlichen Einsatz. Die Union hat demgegenüber bis heute zu keinem Zeitpunkt eigene Vorschläge zur …
Bild: Ukraine - Deutsche Tageszeitung - Russische Friedenstruppen zum Schutz der Ostukraine notwendigBild: Ukraine - Deutsche Tageszeitung - Russische Friedenstruppen zum Schutz der Ostukraine notwendig
Ukraine - Deutsche Tageszeitung - Russische Friedenstruppen zum Schutz der Ostukraine notwendig
… Entwicklung "tief beunruhigt" sind ist verständlich, schließlich läuft ihre Provokation des EU-Assoziierungsabkommens nicht so wie erhofft. Das die Durchsetzung des Assoziierungsabkommens mit undemokratischen Mitteln (Gewalt auf dem Maidan) zu Stande kam, hat den aggressiven Charakter dieses Abkommens weiter unterstrichen, der Krieg mit mehr als 2500 …
Bild: Bundesweite Workshop-Reihe "Theater in Bewegung"Bild: Bundesweite Workshop-Reihe "Theater in Bewegung"
Bundesweite Workshop-Reihe "Theater in Bewegung"
… GRIPS Theater sowie zahlreichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt und von InWEnt gGmbH (www.inwent.org) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Workshop-Termine 19.09.2009 Weimar 06.10.2009 Berlin 07.11.2009 Göttingen 21.11.2009 Rostock 22.11.2009 Lüneburg 28.11.2009 …
Bild: 13. April 2010, 19.30 Uhr Offener Lesekreis mit Blanche Kommerell zu Christa Wolfs »Kassandra«Bild: 13. April 2010, 19.30 Uhr Offener Lesekreis mit Blanche Kommerell zu Christa Wolfs »Kassandra«
13. April 2010, 19.30 Uhr Offener Lesekreis mit Blanche Kommerell zu Christa Wolfs »Kassandra«
… eine hoffnungslose Auffassung von Krieg ohne Heilsversprechen. Homers Kassandra sieht aus den Trümmern kein neues Troja aufsteigen. Ihre Stadt liegt nach dem Krieg mit allen Mitteln in Asche, Kassandra wird verleumdet, vergewaltigt und ermordet. Der mythische Krieg der Griechen gegen Troja gilt als Urbild aller Kriege. Das Schicksal Kassandra war es, …
Sie lesen gerade: Krieg mit anderen Mitteln