(openPR) 26. Juni 2003 - Zu den Ergebnissen des treffens in Washington erklaert der europapolitische Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion, Guenter Gloser:
Das diesjaehrige treffen, das erste seit dem Irak-Krieg, war gekennzeichnet von einer Annaeherung zwischen der Europaeischen Union und den USA in existenziellen Fragen.
Nach uebereinstimmender Einschaetzung gehen die groessten Gefahren fuer die Sicherheit in der Welt vom internationalen Terrorismus, dem organisierten Verbrechen und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen aus. Diese globalen Herausforderungen sind nur gemeinsam zu loesen und man ist entschlossen, sie gemeinsam anzugehen, wie es in der transatlantischen Erklaerung heisst.
Fuer die Terrorbekaempfung sind eine Reihe von neuen Vereinbarungen zur juristischen Zusammenarbeit getroffen worden, die den Willen zum gemeinsamen Handeln untermauern. Die Zusammenarbeit bei der Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen soll intensiviert werden. Iran und Nordkorea sind aufgefordert, ihre Atomprogramme offen zu legen und sich internationalen Kontrollen zu unterwerfen. Beide Seiten stimmten darin ueberein, dass die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen mit allen verfuegbaren Mitteln zu unterbinden ist. Ebenso soll der internationale Terrorismus mit allen Mittel bekaempft werden




