(openPR) Mit der Verhängung neuer Handelszölle und seiner Iran-Politik will US-Präsident Donald Trump das westliche Bündnis sprengen und europäische Unternehmen aus dem Iran-Geschäft drängen.
So will Trump das Atomabkommen mit dem Iran vollends strangulieren und nicht weniger als einen Regimewechsel in Teheran herbeiführen. Dazu scheint ihm jedes Mittel recht – auch von einem Handelskrieg schreckt der US-Präsident nicht zurück.
Im Gegenteil mit seinem Protektionismus stellt Trump die bisherige multilaterale Weltwirtschaftsordnung infrage.
Die USA kündigten an, sie werde Unternehmen zur Rechenschaft ziehen, die aus ihrer Sicht verbotene Geschäfte mit und im Iran machen.
Was verboten und was erlaubt ist, legen nach Auffassung der US-Administration offenbar allein die Vereinigten Staaten fest, auch wenn die Betroffenen europäische Firmen sind.
Solcherlei Übergriffigkeiten und Einmischung in die Handelsbeziehungen der westlichen Bündnispartner stellen nach meiner Auffassung einen in dieser Form einmaligen Affront dar.
Ich denke es ist an der Zeit, dass die übrigen westlichen Industrienationen der US-Sanktionspolitik etwas Wirksames entgegensetzt.
In der kommenden Woche soll in Kanada der G7 Gipfel der wichtigsten Industrienationen stattfinden. Dieser droht einmal mehr zur One-Man-Show Donald Trumps zu werden. Er wird den Gipfel nutzen, um Stärke zu demonstrieren und die Partner unter Androhung von Strafzöllen und Sanktionen „auf Spur“ zu bringen.
Die Kanadier und Europäer sollten ihm diese Gelegenheit nicht geben. Sie sollten den Gipfel absagen und so ihrem Protest gegen die rücksichtslose amerikanische Politik Ausdruck verleihen.
Eine Partnerschaft die auf Drohungen und Bestrafungen fußt, in der ein Partner die alleinige Deutungshoheit für sich beansprucht und den anderen seinen Willen um jeden Preis aufzwingen will, ist keine. Und – das sollten die Verbündeten den USA und der restlichen Welt auch so demonstrieren.
Deshalb: Sagt den G7 Gipfel ab








