(openPR) Der Vizepräsident des Deutschen Wirtschaftsverbandes Klaus Lennartz, fordert bessere Vorkehrungen zum Schutz des Luftverkehrs gegen Drohnen. Nach aktuellen Angaben zählte die Deutsche Flugsicherung (DFS) im Jahr 2017 insgesamt 70 Fälle bei denen Drohnen in der Nähe von Flughäfen gesichtet wurden – und 18 weitere Vorfälle bei denen Drohnen von Piloten auf freier Strecke gesichtet wurden.
Lennartz: „Die Gefahren, die von Drohnen für den Luftverkehr ausgehen werden von vielen Hobby-Drohnenführern unterschätzt. Zudem besteht die Gefahr terroristisch oder kriminell motivierter Angriffe auf Flugzeuge. Die Zahlen belegen, dass Drohnenflugverbote im Bereich von Flughäfen und Flughöhenbegrenzungen für Drohnen keinesfalls ausreichen, um dieses Risiko auszuschließen.“
Es könne nicht sein, dass es tatsächlich erst zu Unfällen mit Toten und Verletzten kommen müsse, ehe Maßnahmen getroffen werden, die Drohnenflüge in Flughafennähe verhindern, so Lennartz.
Lennartz: „Ich sehe hier dringenden Handlungsbedarf für die Sicherheitsbehörden, Fluggesellschaften und Airports. Es gibt sehr effiziente Drohnenabwehrsysteme Made in Germany, die von namhaften deutschen Herstellern entwickelt wurden und den Verantwortlichen für die Sicherheit des Flugverkehrs hinlänglich bekannt sind. Mir ist vollkommen unverständlich, dass diese Technologien an deutschen Flughäfen bisher nicht zum Einsatz kommen. Hier müssen umgehend die Kompetenzen der für die Sicherheit der Flughäfen und der Passagiere verantwortlichen Stellen geregelt werden, damit die Airports in Deutschland diese Systeme flächendeckend vorhalten und anwenden können.“
Susanne Chiericati-Finger
Deutscher Wirtschaftsverband e. V.
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