(openPR) Ein Blick hinter die Kulissen der Lufthansa Technik und hochkarätige praxisorientierte Vorträge über den Umgang mit STRESS am Arbeitsplatz, den Nutzen von Stress – aber auch über die Auswirkungen zu hoher Belastungen: Im Rahmen des ersten Hamburger Unternehmertages, zu dem das Wirtschaftsinstitut CONTALIS gemeinsam mit Tennislegende Michael Stich eingeladen hatte, erörterten 25 Unternehmenslenker den wirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen sowie den imagebildenden Vorteil von „guter Führung“ auf allen Ebenen eines Unternehmens.
Ausfallzeiten, ausgebrannte Mitarbeiter, Motivationsprobleme und innere Abkehr vom Unternehmen: Gerade in Zeiten, in denen viele Branchen beginnen, über einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern zu klagen, steigen die Anforderungen an die Verantwortlichen in Unternehmen: Die Führungskräfte. „Eine gute Führungskraft ist immer auch ein Menschenfänger“, erklärte CONTALIS-Geschäftsführer Prof. Dr. Michael Teubert. Angesichts der Entwicklung von Fehlzeiten in Unternehmen – und den Gründen für diese Ausfälle – hat er sich mit Wimbledonsieger Michael Stich, gleichzeitig Mitgründer des Rückenzentrums am Michel, zusammengetan, um Unternehmern durch aufwändige Veranstaltungen sinnvolle Gestaltungsmöglichkeiten zur Prävention vorzustellen. „Wir müssen anfangen, schon vor konkreten Maßnahmen anzusetzen“, ist Teubert überzeugt, „der größte Hebel für Prävention ist gute Führung“.
Wie Führungsmodelle sich auch auf das Thema Sicherheit auswirken, machte im ersten Vortrag dann auch gleich Manfred Müller, Pilotenausbilder bei der Lufthansa, Leiter der Flugsicherheitssysteme und Dozent für Risikomanagement deutlich. Er sprach sowohl über unterschiedliche Risikobewertungen – aber auch die Zielsetzungen seines Arbeitgebers und die damit verbundenen Schwierigkeiten, über die menschliche Ebene und fein austarierte Führungsinstrumente ein höheres Sicherheitspotential zu schaffen. Mit Beispielen und Fragen bezog er die anwesenden Führungskräfte in seinen Vortrag mit ein – und begeisterte diese mit Sach- und Fachkenntnissen sowie humorvollen Anekdoten.
Ebenso eindrucksvoll lieferte anschließend der Chef der SPIELGEL-Gastronomie, Alfred Freeman ein Beispiel für wertschätzende Arbeit: Gutes Klima bei seinen Mitarbeitern sei Voraussetzung, um allen Gästen eine entspannte und gleichermaßen schmackhafte Mittagspause zu ermöglichen. Über seine eigenen Führungsaufgaben hinaus sehe er es als Kernauftrag seiner Tätigkeit, nachgerade als Mission, allen Mitarbeitern des Verlages einen nennenswerten Beitrag zur Gesunderhaltung zu liefern. Und er hat damit Erfolg: Nur wenige Mitarbeiter verlassen das Verlagsgebäude für externe Mittagspausen. Eher im Gegenteil: Nach dem Urlaub freuen sich viele über die wiedergewonnene, leckere Gesundküche am Arbeitsplatz.
Mehr über die Motivationsschiene kam dann Michael Stich, der viele Hintergründe aus seiner aktiven Zeit einbezog, interessante Einblicke gewährte – und dann auch auf die Erfahrungen aus dem von ihm mitgegründeten Rückenzentrum am Michel in Hamburg verweisen konnte: Die Probleme vieler Arbeitnehmer beginnen nicht erst, wenn es am Rücken zwickt. Vielmehr zeige die präventive Arbeit der Psychotherapie am Michel, dass häufig noch eine „Notbremse“ gezogen werden könne. Besser noch sei es natürlich, bereits über gute Führung in den Unternehmen ein gesundheitsförderndes Klima zu schaffen.
Mit im Boot hatte er dabei den Vorstand der BKK Mobil Oil, Wolfgang Schnaase. Dieser sprach über die große Herausforderung der Krankenkassen, stetig mehr in die Prävention zu investieren – und unterstützte in seinen Ausführungen ausdrücklich den sehr weitgehenden Ansatz beider Gastgeber.
Die Botschaft kam an: Alle Teilnehmer bekundeten ihr Interesse an weiteren Veranstaltungen sowie an gemeinsamen Tätigkeiten zum Aufbau einer starken Lobby: Für gute Führung…











