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Aus Intellectual Capital nachhaltige Wettbewerbsvorteile generieren

03.06.201417:23 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Aus Intellectual Capital nachhaltige Wettbewerbsvorteile generieren
Helmut Döring (rechts im Bild) während seiner Poster-Präsentation auf der ECIC. Foto: ECIC 2014
Helmut Döring (rechts im Bild) während seiner Poster-Präsentation auf der ECIC. Foto: ECIC 2014

(openPR) Akademischer Mitarbeiter der DHBW Mosbach gewinnt auf europäischer Konferenz Poster-Award

Mosbach, 3. Juni 2014 – Dass das Internet den Wettbewerb globaler macht und verschärft, ist bekannt. Insbesondere für Handelsunternehmen hat sich der ohnehin harte Konkurrenzkampf durch das World Wide Web noch verstärkt. Wie lassen sich trotzdem nachhaltige Wettbewerbsvorteile am Markt generieren? Eine mögliche Lösung für dieses Problem bietet die Aufwertung des sogenannten Intellectual Capitals (IC). Helmut Döring, akademischer Mitarbeiter im Studiengang BWL-Handel an der DHBW Mosbach, setzt sich in seiner Dissertation intensiv mit dieser Thematik auseinander. Kürzlich hat er auf der 6. Europäischen Konferenz zu Intellectual Capital (ECIC) in Trnava (Slowakei) ein wissenschaftliches Poster zu seinem Lösungsansatz vorgestellt und dafür den Preis für die beste Präsentation nach Mosbach geholt.



„Dieser Poster-Award macht mich als Rektorin einer Dualen Hochschule und Dekanin der Fakultät Wirtschaft besonders stolz. Es handelt sich um ein hochaktuelles Thema bei unseren Dualen Partnern. Und der Preis zeigt, dass wir ‚Dualen‘ durchaus in der Lage sind, mit der internationalen Wissensgemeinschaft mitzuhalten“, kommentiert Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann den Erfolg von Döring.

Intellectual Capital ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, in der der Wert des Humankapitals, des Beziehungskapitals und des Organisationskapitals erfasst werden. Alle Mitarbeiter eines Unternehmens bilden dabei das Humankapital. Das Beziehungskapital steht dagegen für alle wichtigen Beziehungen eines Unternehmens, z.B. zu Kunden, Lieferanten, und Kooperationspartnern. Beim Organisationskapital hingegen steht die Analyse von inner- und außerbetrieblichen Strukturen im Fokus. „In meinem Forschungsansatz steht die Analyse des Intellectual Capitals im Vordergrund. Konkret gehe ich der Frage nach, ob die einzelnen Aspekte des IC so wertvoll oder besonders sind, dass sich daraus Wettbewerbsvorteile generieren lassen“, erklärt Preisträger Döring. Für die Handelsbranche ist diese Fragestellung wissenschaftlich bisher kaum untersucht worden.

Win-Win-Effekt für Studierende und Duale Partner

Döring will seinen Ansatz nun in die Lehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach einbringen: Seine Studierenden können in Projekt- oder Bachelorarbeiten die Thematik aufgreifen, den Wert des Intellectual Capitals in ihrem Ausbildungsunternehmen untersuchen und prüfen, inwieweit es den Wettbewerbserfolg am Markt beeinflusst und mitbestimmt. Daraus ableitend können sie anschließend Maßnahmen vorschlagen und entwickeln, die das vorhandene IC so optimieren, dass sich noch nachhaltigere Wettbewerbsvorteile generieren lassen. „Davon profitieren sowohl meine Studentinnen und Studenten als auch ihre dualen Ausbildungspartner“, glaubt Döring. Durch die Analyse eines realen Betriebs seien die Hochschüler motivierter und sensibler für die Relevanz des IC, das zukünftig eine immer bedeutendere Rolle spielen werde. Die Unternehmen hingegen lernten, den Wert von Human-, Beziehungs- und Organisationskapital besser einzuschätzen und als Quelle für nachhaltige Wettbewerbsvorteile kennen. Über Meta-Studien lassen sich anschließend die so gesammelten Daten zusätzlich auswerten und allgemeine Schlussfolgerungen ableiten.

Zur Person: Helmut Döring

Döring ist Managementexperte und beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation mit Intellectual Capital-Forschung. Seit Anfang des Jahres arbeitet er als akademischer Mitarbeiter im Studiengang BWL-Handel an der DHBW Mosbach. Zuvor war er zwölf Jahre als Geschäftsführer in einem IT- und Softwarehandelsunternehmen tätig. Döring hat Wirtschaftswissenschaften an der Steinbeis-Hochschule in Berlin studiert.
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