(openPR) 23. Internationaler Anti-Diät-Tag
Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung startet die Kampagne "Gewichtsdiskriminierung fordert Opfer. Täglich."
Gewichtsdiskriminierung passiert tausendfach, täglich, überall: Wenn jemand «Fette Sau!» schreit, obwohl der nächste Bauernhof kilometerweit entfernt ist, oder «Deutsche Panzer rollen wieder!», weil ein dicker Mensch die ansonsten leere Straße überquert. Wer vom Durchschnitt in puncto Gewicht zu weit abweicht, muss permanent mit Anfeindungen rechnen, die weit über abfällige Blicke hinaus gehen.
Doch Gewichtsdiskriminierung findet nicht nur im Alltag auf der Straße statt. Gewichtsdiskriminierung – mal subtil, mal ganz offen und unverblümt - ist omnipräsent in Arztpraxen, am Arbeitsplatz, an Schulen und Universitäten, in Beziehungen, Familien und in den Medien. Gewichtsdiskriminierung äußert sich durch beifällige Bemerkungen wie ungefragte Ernährungstipps oder Abnehmempfehlungen bis hinzu offenen Beleidigungen.
In Bezug auf diese Fakten gibt es bisher wenig Problembewusstsein, deshalb hat die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung zum Internationalen Anti-Diät-Tag am 06.05.2014 die Kampagne "Gewichtsdiskriminierung fordert Opfer. Täglich." gestartet. In diesem Rahmen werden Fälle von Gewichtsdisriminierung aus dem Leben dicker Menschen gesammelt und auf einer Deutschlandkarte unter http://www.gewichtsdiskriminierung.de/map/ erfasst. Zu jedem auf der Karte markierten Fall kann der Besucher der Website auch einsehen, was sich am betreffenden Ort ereignet hat.
Die 2005 gegründete Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung ist seit 2011 ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Wir vertreten die Position, dass dicke Menschen Teil der gesellschaftlichen Vielfalt sind. Die Diskriminierung dicker Menschen sollte daher gesellschaftlich genauso geächtet werden wie Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe, der Herkunft, der Religion, der sexuellen Orientierung oder des Geschlechts. Ziel der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung ist es über das Thema Gewichtsdiskriminierung aufzuklären, ihr vorzubeugen und die gesellschaftliche Anerkennung von dicken Menschen zu fördern, getreu dem Vereinsmotto: "Wir verändern die Gesellschaft, nicht dicke Menschen."
Bei der Umsetzung seiner Ziele wird der Verein von einen Beirat mit Mitgliedern aus den Bereichen Medien, Medizin, Public Health, Soziologie, Pädagogik sowie vielen weiteren für das Thema relevanten Fachbereichen unterstützt.
Website der Kampagne: https://www.gewichtsdiskriminierung.de/map/
Website der GgG e.V.: https://www.gewichtsdiskriminierung.de
Positionspapier: https://www.gewichtsdiskriminierung.de/wp-content/uploads/2014/01/positionen-der-ggg.pdf
Internationaler-Anti-Diät-Tag: http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Anti-Di%C3%A4t-Tag
Ansprechpartnerin: Natalie Rosenke (
)
Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung e.V.
Postfach 192063
14009 Berlin
E-Mail: ![]()
Website: http://www.gewichtsdiskriminierung.de
Vorsitzende: Natalie Rosenke
Stellvertretende Vorsitzende: Stephanie Freifrau von Liebenstein
Schatzmeisterin: Sabine G. Fischer
zuständige Aufsichtsbehörde: Amtsgericht Berlin Charlottenburg
Vereinsregisternummer: VR 31302 B








