(openPR) Schon zum vierten Mal wird von der Wildnisschule Weltenwandler die einjährige und gutbesuchte Weiterbildung zum Wildnispädagogen/in angeboten, in der die Teilnehmer die Lehr- und Lernweisen einer naturnahen Pädagogik kennenlernen.
Noch vor zehn Jahren wusste kein Mensch, was es mit der Wildnispädagogik auf sich hat. Doch mittlerweile hat sie sich einen Namen gemacht und immer mehr Pädagogen sehen den Nutzen einer Pädagogik, die sich an den Lehr- und Lernweisen von Naturvölkern orientiert, ein. Nicht wie so oft bei der Erlebnispädagogik geht es um höher, schneller, weiter. Viel mehr geht es darum, die Wahrnehmung zu schärfen, sich mit der Natur zu verbinden und Wissen und Erfahrungen auf einer natürlichen Weise weiter zu geben. Eine Pädagogik nur für Softies? Keineswegs! Denn neben den Soft Skills werden auch die Hard Skills unterrichtet: Draußen ohne Schlafsack, Isomatte und Zelt übernachten, Feuer machen mit dem Feuerbohrer, Glutbrennen, Survival. In der Weiterbildung zum Wildnispädagogen lernen die Teilnehmer die ursprünglichen Techniken anzuwenden und weiterzugeben.
Jetzt, wo die meisten Erwachsenen ihren Alltag im Büro gestalten und Kinder allzu oft die Nachmittage am PC verbringen, ist es -laut den Wildnispädagogen Daniel Bruns und Helen Beckers- höchste Zeit, dass Pädagogen und Coaches anfangen, mit ihren Anvertrauten in die Natur zu gehen, und dabei nicht immer auf mehr, sondern auf weniger, dafür auf echte und authentische Erfahrungen zu setzen. Nachhaltigkeit ist in aller Munde, doch erst wenn Kinder und Erwachsene wieder in Beziehung mit ihrer natürlichen Umgebung treten und sie kennenlernen, kann Nachhaltigkeit auch wirklich Realität werden.
Während acht Wochenenden treffen die Teilnehmer sich im Wildniscamp, das sich im Taunus nördlich von Wiesbaden auf der Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz befindet, und erlernen die Techniken und pädagogischen Werkzeuge (z.B. das Coyote Teaching) von Naturvölkern, wie die nordamerikanischen Indianer, australischen Aborigines und die eigenen europäischen Vorfahren. Nach uralten Traditionen lernen sie ihre pädagogische Arbeit mit wildnispädagogischen Elementen zu bereichern und zu vertiefen.
Die Themen der Wildnispädagogik Weiterbildung sind: Wildniswissen und Survival, Naturhandwerk, Wild- und Heilkräuterkunde, Wissen über Tiere und Spurenlesen, Wahrnehmung, Coyote Teaching, Art of Mentoring sowie Themen zur Planung und Organisation von wildnispädagogischen Aktionen.
Der vierte Durchgang der einjährigen Weiterbildung zum/r Wildnispädagogen/in startet am 29. Mai 2014. Am 6. Mai 2014 findet ein Infoabend für Interessierte und Neugierige im Wildnisgarten in Wiesbaden statt. Alle Informationen bezüglich der Weiterbildung sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Wildnisschule Weltenwandler: www.weltenwandler-wildnis.de











