(openPR) Sigmund Freud hat den Traum einmal als eine Psychose bezeichnet, weil er alle Ungereimtheiten, Wahnbildungen und Sinnestäuschungen einer solchen enthalte. Die heutige Wirklichkeit bietet solche Träume als Wach-Alpträume, aus Unvermögen oder absichtsvoll erzeugt von Menschen mit schlimmen Folgen für Menschen. Dazu einige Beispiele.
Wenn die Nachfrage sinkt, weil die Kaufkraft der Bevölkerung durch sinkende Reallöhne und steigende Arbeitslosigkeit abnimmt, fallen die Preise. Mit Deflation hat das nicht das Geringste zu tun. Das zeigen die durch schrankenloses Gelddrucken der Notenbanken in Gestalt von Anleiheaufkäufen und künstlich gedrückten Zinsen erzeugte Spekulationsblasen an den Aktien- Anleihen- und Immobilienmärkten. Dort herrscht Inflation, übrigens auch bei den Schulden, die dort gemacht werden.
Warum wird das Gespenst der Deflation trotzdem immer wieder von interessierter Seite beschworen und von nützlichen Idioten verbreitet? Ganz einfach: Weil damit dem bisher eingeschlagenen Kurs der Geldentwertung als wohl einziges zwischen Politikern und Profiteuren des Status quo konsensfähiges Mittel der Rettung von Banken und Entschuldung von Staaten der weitere Weg bereitet werden soll. Für alle Geldsparer bedeutet das aber nicht weniger als den mittel- bis langfristigen vollständigen Verlust ihres Vermögens und ihrer privaten Altersversorgung.
Es wird deshalb höchste Zeit, diesem Wahnsinn abzuschwören, Banken und Staaten mit billigem Neugeld zu fluten, um ihre Zahlungsunfähigkeit zu verhindern und ihnen das Spielen mit Aktien und Anleihen möglichst risikofrei zu ermöglichen. Bankenrettung kann nicht durch Erhaltung kranker Institute um jeden Preis gelingen. Sie muß vielmehr durch die Beschränkung ihrer Tätigkeit auf die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, das Einlagengeschäft und die Kreditvergabe erreicht werden. Eigenhandel und Derivatezauber gehören in Spielbanken, das Investmentgeschäft muß in eigene Unternehmen ausgegliedert werden.
Das kriminelle Vorgehen der von der us-amerikanischen FED und den Großbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan angeführte weltweiten Banksterschaft ist lange bekannt und wurde in einigen Fällen auch schon mit hohen Bußgeldern geahndet. Das perfide Spiel gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheiten geht trotzdem weiter. Für Bankster, die genug Geld verdienen gehört das Erwischtwerden bei kriminellen Machenschaften längst zum Spiel. Die millionenschweren Boni fließen trotzdem weiter und die Geldbußen zahlen die Aktionäre.
„Der Bankster ist die Mutation des Bankers zum Gangster“, definiert Prof. Querulix im Volksmund. Warum gehen die Politiker gegen diese Degenerationserscheinung der Moral nicht viel konsequenter vor? Zum Beispiel mit der Schließung von Banken, indem man die Verantwortlichen in den Führungsetagen persönlich in Haftung nimmt, oder indem man endlich das für das Weltfinanzsystem hochgefährliche Derivategeschäft verbietet oder in Spielbanken auslagert? Die Antwort lautet: Weil die Politiker längst die Herrschaft über die Finanzmafia verloren haben. Sie könnten ihre Herrschaft zurückgewinnen, wenn sie endlich selbstbewußt ihre Verantwortung gegenüber ihren Wählern und ihren Führungsauftrag wahrnehmen würden und – vor allem – an einer Bändigung der Banksterschaft wirklich interessiert wären.
Der deutschen Bundesregierung und den Länderregierungen fehlt das Geld für die lange vernachlässigten Aufgaben der Zukunftssicherung und Zukunftsgestaltung. Statt mit Verstand und konsequent in die Bewältigung dieser Aufgaben zu investieren, wird das knappe Geld zur Befriedigung von Sonderinteressen verklimpert – in vielen Fällen wie z.B. dem Betreuungsgeld und der Rente mit 63 sogar kontraproduktiv – vollkommen unsinnig und unter strafwürdiger Verletzung des Allgemeinwohls.
Warum werden, wenn man sich schon nicht auf das Primat des Allgemeinwohls für alle Entscheidungen über Geldausgaben einigen kann, die Steuern für hohe Einkommen nicht so erhöht, daß diese Aufgaben finanziert werden können? Zum Beispiel mit der Abschaffung der Abgeltungssteuer, die nichts weiter ist als eine Vergünstigung für die Bezieher hoher Kapitaleinkommen. Nebenbei könnte damit auch noch für Steuergerechtigkeit gesorgt werden. Die Antwort ist, daß die Politiker und die ihnen nahestehenden Kreise selbst zu den Beziehern hoher Einkommen gehören und sich natürlich nicht selbst „schädigen“ wollen. Da nimmt man lieber nach dem Vorbild der USA die Prekarisierung weiter Bevölkerungskreise in Kauf.
Wer aufmerksam durch deutsche Städte, insbesondere Großstädte wandert, merkt wie chaotisch es dort zugeht. Auf Gehsteigen rücksichtslos Fußgänger und Radfahrer behindernd abgestellte Fahrzeuge, wild und ohne Rücksicht auf Verkehrsregeln und andere Verkehrsteilnehmer auf Straßen und Gehwegen umherrasende Radfahrer und jede Menge Regelverstöße. Man könnte glauben, die Rechtsvorschriften gelten nur noch für diejenigen, die sich freiwillig daran halten wollen. Im Bereich der Vollkriminalität sieht es ähnlich aus, wobei Jugendliche mit Migrationshintergrund sich durch offen gezeigte Mißachtung selbst polizeilicher Anordnungen besonders hervortun.
Warum lassen die politisch Verantwortlichen die Verluderung der Öffentlichen Ordnung zu? Warum setzen Sie Rechtsvorschriften nicht durch? Warum lassen sie zu, daß Respektlosigkeit vor den Ordnungskräften (die vor Ort die Drecksarbeit machen müssen) immer weiter um sich greift? Sie wären dazu verpflichtet. Man darf sich aber über die Säumigkeit eigentlich gar nicht wundern. Die Kassen der Kommunen sind knapp und die Präferenzen bei der Verwendung der Geldmittel liegen (siehe oben) eben nicht bei der Sicherung der Öffentlichen Ordnung. Möglicherweise haben die Politiker auch Sorge um die Zuneigung der Rechtsbrecher bei Wahlen und trauen sich deshalb nicht, das zu tun, was eigentlich ihre Aufgabe ist für die sie von Volk mit hohen Einkommen, stattlichen Versorgungsbezügen und anderen Privilegien ausgestattet werden.
„Gegen öffentliche Feinde im Staate ist jeder Bürger Soldat, sonst droht uns der Umsturz aller Ordnung“, mahnte schon der Mathematiker, Physiker und Philosoph Gottfried Leibniz. In der Tat: Der Verzicht auf die Durchsetzung des gesetzten Rechts durch die Verantwortlichen kommt einer Vereitelung der Strafverfolgung und der Rechtsbeugung gleich. „Toleranz ist das, was übrigbleibt, wenn man Dummheit und Dogmatismus von Gleichgültigkeit abzieht“ lesen wir bei Prof. Querulix.
Ungereimtheiten, skandalöse Ungereimtheiten zersetzen Kohäsionskräfte der Gesellschaft. Wir erleben derzeit die schon weit fortgeschrittenen Anfänge einer menschenfeindlichen Lobbydemokratur, in der die Politik sich nur noch an den (skrupellos vertretenen) Interessen einer polit-ökonomischen Herrscherklasse orientiert und das Allgemeinwohl mit Füßen getreten wird.
„Toleranz wird zu Dummheit und Selbstaufgabe, wenn man ihre Grenzen nicht kennt und konsequent verteidigt,“ mahnt Prof. Querulix und an die zunehmende Zahl der Nichtwähler gerichtet definiert er den gleichgültigen Staatsbürger als nützlichen Idioten ohne Kompensationsansprüche an seine Ausbeuter. (Prof. Querulix, Volksmund)
Auch wenn es nach den – nicht zuletzt auch deutschen - historischen Erfahrungen äußerst unwahrscheinlich ist, daß in eine tödliche Krise geratene Gemeinwesen durch kluge, konsequent das Allgemeinwohl verfolgende Politiker gerettet werden, besteht immerhin eine theoretische Hoffnung. Was in einem solchen Fall für die soziale und wirtschaftliche Stabilisierung und zukunftsweisende Entwicklung Deutschlands zusätzlich zu der Beseitigung der oben genannten Ungereimtheiten möglich wäre, zeigt eine kleine mit Zahlen unterlegte Studie auf. Sie trägt den Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF), 79 S., 9,95 Euro). Die Studie ist beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort wie in jeder guten (Internet-)Buchhandlung erhältlich.
Wer mehr von Prof. Querulix lesen möchte, sei auf seine zeitlosen zeitkritischen Aphorismen, Reime und Gedichte verwiesen. Zu seinem 25jährigen Publikationsjubiläum sind unter dem Titel „Volksmund tut Weis- und Wahrheit kund – Zeitkritik in klassischen und modernen Aphorismen, Reimen und Gedichten“ ein eBook (1.085 Seiten (ISBN 978-3-943788-21-1) und eine noch etwas umfangreichere und mit einer kleinen Bildergalerie ergänzte CD (ISBN 978-3-943788-27-3) erschienen, die für jeweils 29,95 Euro beim Verlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital und in jeder guten (Internet-)Buchhandlung erhältlich sind.
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