(openPR) Im beruflichen Alltag ist die Diskriminierung ein leider immer noch aktuelles Thema. Erst vor wenigen Tagen bestätigte eine Studie, dass Bewerber mit einem türkischen Namen erheblich schlechtere Chancen auf ein Vorstellungsgespräch haben als Bewerber mit einem deutschen Namen. Doch nicht nur Minderheiten sind von Vorurteilen betroffen. Auch das Geschlecht ist ein beliebtes Ausschlusskriterium für Personaler. Frauen müssen noch heute für die Gleichberechtigung im Berufsleben kämpfen. Das „Wieso, weshalb und warum?“ wird nicht immer klar.
Über Männer, ihre Befürchtungen und Frauen
Männer kommen vom Mars und Frauen von der Venus. Beide Geschlechter sind schon ein ungleiches Paar, aber ohne das andere geht es eben auch nicht. Männer haben dabei schätzungsweise genau so viele Vorurteile gegenüber Frauen, wie Frauen gegenüber Männern. Da sich jedoch häufig ein Mann in der Position des Geschäftsführers findet, sind eben erstere Vorurteile das Hauptproblem für Frauen bei der Jobsuche – oder sprechen wir gar von Befürchtungen?
Frauen sind kompliziert, nervig, hibbelig und so weiter. Das alles sind Befürchtungen von Männern. Vielleicht gibt es Frauen, auf deren Profil dies zutrifft, die breite Masse kann damit jedoch nicht beziffert werden. Genauso gut könnte eine Personalentscheiderin Angst davor haben, dass ein männlicher Mitarbeiter während der Arbeit Fußball auf seinem Smartphone guckt. Manche Argumente sind schlichtweg nicht haltbar, aber dennoch gibt es sie.
Auch die mögliche Schwangerschaft ist ein beliebtes Kriterium für die Ablehnung einer weiblichen Bewerberin. Durch diese könnte nämlich ein wirtschaftlicher Schaden für das Unternehmen entstehen.
Dass männlichen Mitarbeitern gesetzlich ebenfalls eine Babypause zusteht, wird da einfach mal außen vor gelassen. Außerdem lenken weibliche Mitarbeiterinnen die Belegschaft natürlich von der Arbeit ab. Eine (Ironie: An) Überforderung der Willensstärke dieser ist in diesem Fall völlig unakzeptabel (Ironie: aus).
Ernsthafte Gründe
Im Gegensatz zu den soeben angesprochenen Faktoren gibt es ernsthafte Gründe für die direkte Absage einer weiblichen Bewerberin. Die körperliche Verfassung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Reicht die Muskelkraft oder Körpergröße eines Bewerbers für die Ausübung der angebotenen Tätigkeit nicht aus, sollte dieser vor allem zu seiner eigenen Sicherheit abgelehnt werden.
Frauen haben nicht selten weniger von beidem und sind daher von Natur aus benachteiligt. Sollte der Traumjob jedoch alternativlos sein, dann kommt hier ein heißer Tipp: Von Land zu Land unterscheiden sich diese Anforderungen erheblich. Ein Auslandsjob wäre daher eine mögliche Option!
Fazit:
Deutsche Frauen haben es sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch im Berufsleben nicht leicht. Sie verdienen im Durchschnitt 22% weniger als ihre männlichen Mitarbeiter und stehen damit an der Spitze der europaweiten Lohndiskriminierung. Natürlich gibt es auch Absagen weiblicher Bewerber, welche ohne böse Hintergedanken getroffen werden, feststeht jedoch, dass sich in den Köpfen so mancher Personalentscheider und Politiker noch einiges tun muss.
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