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Prostatakrebs: Neues Verfahren zur Früherkennung

12.02.201413:32 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Urologen am Alice-Hospital, Dr. med. Wilhelm Jungmann, Dr. med. Thomas Weißenfels und Dr. Klaus-Thomas Moehlis, bieten in Zusammenarbeit mit Prof Dr Peter Hallscheidt von der Radiologie Darmstadt ein hochmodernes Verfahren zur Früherkennung von Krebs der Vorsteherdrüse (Prostata). Es ermöglicht, bösartige Veränderungen mit einer hohen Zuverlässigkeit zu erkennen beziehungsweise auszuschließen, und erspart unter Umständen eine Entnahme von Gewebe (Probebiopsie).



Mit der sogenannten multiparametrischen Magnetresonanztomografie (multiparametrisches MRT) machen die Fachärzte mit einer Untersuchung gleich vier verschiedene Tests: Zunächst stellen sie die Prostata und ihre Umgebung bildlich dar, wobei das moderne Gerät besonders hochaufgelöste Bilder erzeugt. Dadurch können sie zum Beispiel beurteilen, ob ein Tumor die Kapsel der Prostata durchbrochen hat. Zweitens untersuchen sie die Zelldichte, in dem sie die Beweglichkeit (Diffusion) der kleinsten Gewebebausteine bestimmen. Krebsgewebe hat eine höhere Zelldichte als gesundes Gewebe. Der dritte Test misst den Gehalt bestimmter Stoffe, die in Tumoren vermehrt gebildet werden. Außerdem stellen sie die Durchblutung der Prostata mithilfe eines Kontrastmittels dar. Krebsgewebe braucht sehr viele Nährstoffe und ist daher besonders stark durchblutet.
Alle vier Tests zusammen liefern den Ärzten einen Gesamt-Score, der ihnen mit hoher Sicherheit Auskunft darüber gibt, ob ein bösartiger Tumor vorhanden ist oder nicht. „Die multiparametrische MRT hat sowohl eine sehr hohe Nachweis- als auch eine sehr hohe Ausschlussrate“, erklärt Prof. Dr. Peter Hallscheidt von der Radiologie Darmstadt, die 6 Standorte und Darmstadt und Gross-Gerau betreibt.
Da sich ein MRT die unterschiedliche Magnetisierbarkeit von menschlichem Gewebe zunutze macht, kommt sie ganz ohne schädliche Strahlung aus. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen MRT der Vorsteherdrüse bleibt den Patienten außerdem erspart, dass ihnen eine Spule in den Enddarm eingeführt werden muss, die für die Untersuchung notwendig ist. Denn die Radiologie Darmstadt arbeitet mit einem der modernsten Geräte, einem sogenannten Ultrahochfeld-MRT, bei dem die Spule einfach auf den Bauch gelegt werden kann. Das Ultrahochfeld-MRT in der Grafenstraße 13 wurde speziell für die Untersuchung der Prostata ausgerüstet.
Prostatakrebs zählt zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen bei Männern. Für eine Beurteilung der Vorsteherdrüse gibt es verschiedene Methoden. Ärzte können sie über den Enddarm abtasten und mithilfe von Ultraschall untersuchen. Auch der Verlauf des sogenannten PSA-Werts im Blut gibt einen Anhalt darüber, ob ein Prostatatumor vorliegt. Besteht aufgrund dieser Untersuchungen ein Verdacht, führen Urologen üblicherweise eine Stanzbiopsie, also eine Gewebeentnahme, durch. „Mit den durch das multiparametrische MRT gewonnenen Daten können wir besser entscheiden, ob eine Biopsie notwendig ist und, wenn ja, die Biopsie ganz zielgerichtet durchführen. Wir erreichen damit außerdem Areale der Vorsteherdrüse, die wir bisher nicht stanzen konnten“, erklärt Dr. med. Wilhelm Jungmann, Urologe der urologischen Gemeinschaftspraxis im Ärztehaus 2 am Alice-Hospital. Dazu werden die mit dem MRT aufgenommen Bilder in das für die Biopsie genutzte Ultraschallgerät übertragen. In manchen Fällen könne außerdem ein solches MRT einen Tumor auch ausschließen und dem Patienten somit eine Probeentnahme ganz ersparen, so der Urologe.

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