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Personengesellschaften haben geringere Steuerlast als Kapitalgesellschaften

(openPR) 12. Juni 2003

Zu der am 11. Juni 2003 veroeffentlichten Studie des Zent rums fuer Europaeische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim zu der Steuerbelastung von Personengesellschaften im Vergleich zu Kapitalgesellschaften erklaert der finanzpolitische Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion, Joerg-Otto Spiller:

Mittelstaendische Unternehmen sind die Hauptgewinner der Unternehmenssteuerreform. Diese Aussage wird durch eine neue Untersuchung des Zentrums fuer Europaeische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim erneut bestaetigt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis: Personengesellschaften sind die steuerlich guenstigere Rechtsform fuer den deutschen Mittelstand. Dies gilt unabhaengig davon, ob die Kapitalgesellschaft ihren Gewinn voll oder teilweise ausschuettet beziehungsweise einbehaelt.

Die Studie widerlegt damit anders lautende Behauptungen der Opposition, die sie als Trugschluss bezeichnet, der aus der undifferenzierten Gegenueberstellung der fuer Kapitalgesellschaften massgeblichen Koerperschaft- und Gewerbesteuerbelastung von rund 40 Prozent und den fuer Personengesellschaften relevanten progressiven Einkommensteuersaetzen von bis zu 48,5 Prozent entstehen koenne.

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