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Homosexualität als Geistesstörung

29.01.201412:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zur Online-Petition "Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens"

"Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg will Homosexualität im Schulunterricht stärker zum Thema machen. Die Online-Petition dagegen hat nun fast 200.000 Unterstützer mobilisiert." So meldete die Welt am 28.01.2014. Im Artikel ("192.000 Stimmen gegen Homosexualität an Schulen") wird auch Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch (SPD) zitiert: "Wir müssen die Menschen in diesem Land in einem Klima der Offenheit und des Respekts gegenüber allen Merkmalen – und eben auch gegenüber den Merkmalen der sexuellen Orientierung – erziehen." Wieviel "Offenheit und Respekt" darf, ja kann es überhaupt für Homosexualität geben? Prof. Dr. F. X. von Hornstein und Prof. Dr. med. A. Faller erwähnen in ihrem Buch "Gesundes Geschlechtsleben. Handbuch für Ehefragen" (München 1950, 450 S.) auch gelegentlich kurz die Homosexualität. Naturgemäß geschieht dies v.a. im Art. "Anomalien des Geschlechtstriebes" (143-158) von Dozent Dr. med. et phil. et iur. A. Niedermeyer. Daraus einige Informationen:
Eine sog. primäre Homosexualität ist stets anlagemäßig bedingt, d.h. angeboren und v.a. "dort anzunehmen, wo man für die Triebanomalie organisch bedingte Ursachen (Konstitutionsanomalien, Genitalmißbildungen) feststellen kann. Sekundäre Homosexualität liegt vor, wo die Triebanomalie erst im Laufe des späteren Lebens erworben wird" (148). "Neben der hier behandelten Homosexualität im Sinne einer krankhaften Triebanomalie gibt es auch eine schuldhafte homosexuelle Betätigung (Sodomie). Die sozial gefährlichste Form ist zweifellos die Päderastie. Sie hat ganze Völker moralisch und physisch ruiniert. Der Niedergang der Griechen und Römer ist zu einem nicht unerheblichen Teile der Verbreitung der Päderastie zuzuschreiben ... Es wird oft von homosexueller »Veranlagung« gesprochen, wo tatsächlich nur Schuld und Verführung vorliegt ... Nicht selten ist die Verführung in Internaten, sehr häufig in Gefangenenhäusern, Kasernen, Anhaltelagern etc. Dort spielt die homosexuelle Betätigung zwar oft mehr die Rolle von »Ersatzhandlungen«; doch wird der Trieb oft für die Dauer in homosexueller Richtung festgelegt ... Ein die Verführung zur Sodomie sehr unterstützendes Moment ist die Scheu vor den Folgen des natürlichen Geschlechtsverkehrs. Zur Verführung neigen besonders degenerierte, labile Psychopathen, bei denen sich die Sexualbetätigung homo- oder heterosexuell entwickeln kann" (149).
Selbst wenn man die Thematik "Kinderschändung durch Homosexuelle" ausklammern wollte und selbst wenn die Opfer homosexueller Verführung vornehmlich "degenerierte, labile Psychopathen" sein mögen: Auch labile Menschen haben ein Recht, vor Verführung geschützt zu werden. Das gilt selbst dann, wenn die Verführung bloß dadurch erfolgte, dass diese Labilen z.B. in Gefängnissen immer wieder vergewaltigt wurden, so dass sie irgendwann selbst ausschließlich homosexuelle Kontakte wünschen.
Das Elend einer Triebanomalie zeigt sich in vielleicht noch größerem Ausmaß bei der sog. "Selbstbefriedigung" (Masturbation, Ipsation). Oft haben die "homosexuellen Ersatzhandlungen" eben den Zweck der bloßen sexuellen Erregung, schlichtweg ganz ohne jeden Gedanken an Liebe zum "Partner". Letztlich wird sich allerdings niemand einreden können, dass Sodomie und natürlicher Geschlechtsverkehr gleichermaßen dem eigentlichen Sinnziel der Sexualität, i.e. der Fortpflanzung dienen: Es bleibt zwangsläufig immer bei einem äußerst schwerwiegenden Missbrauch der Geschlechtskraft. Auch deshalb lohnt ein Blick auf die Ausführungen Niedermeyers zur Ipsation:
"In der medizinischen Literatur der letzten Jahrzehnte wurde die Ipsation als eine natürliche »Ersatzhandlung« aufgefaßt, durch die mangels Gelegenheit zu normaler sexueller »Entspannung« die sonst »untragbar gewordene Spannung abreagiert« werden könne. Dieser Auffassung steht entgegen, daß der Mensch die Selbstbefriedigung als Unordnung und mißbräuchliche Störung der Natur und zugleich als Erniedrigung seiner Persönlichkeit empfindet. Man kann wohl dieses natürliche Gefühl durch falsche Lehren irreführen, unterdrücken und abstumpfen und das Bewußtsein der Normwidrigkeit trüben - aber man kann es nicht aus der menschlichen Natur ausrotten... In der Tat ist ja das Heer der Neurotiker auf sexueller Grundlage nicht geringer geworden dadurch, daß man die Hemmungen beseitigte, die mit dem Bewußtsein des Unerlaubten und Normwidrigen verbunden waren, sondern eher größer... so führt die habituelle Ipsation so gut wie ausnahmslos in eine sehr gefährliche Seelenhaltung. Diese wird charakterisiert durch einen völligen Zusammenbruch des Selbstvertrauens, Verlust des Selbstwertbewußtseins, an dessen Stelle sich qualvolle, ständig sich steigernde Minderwertigkeitsgefühle festsetzen können" (154f).
Zugegeben: Politiker und große Teile der Bevölkerung lechzen lautstark danach, dass bereits Kinder hemmungslos dazu indoktriniert werden, Triebanomalien wie Homosexualität und Ipsation für "normal" zu halten. Ein solcher permanenter Gehirnvollwaschgang wird wohl um so erfolgreicher sein, je labiler die jeweiligen Opfer sind. Und wie sittlich gefestigt, wie edel, hilfreich und gut die Menschheit ist, das zeigen solche medialen Super-Quotenbringer wie das "Dschungelcamp" ("Ich bin ein Star - holt mich hier raus!"). Doch selbst wenn sich noch so große Teile der Bevölkerung noch so gierig an noch so abartiger Verwahrlosung und Entwürdigung ergötzen: Die Natur wird sich nicht bei allen für immer vollkommen unterdrücken lassen. Triebanomalie bleibt Triebanomalie. Und die Gesellschaft hat das Recht und die Pflicht, sich und andere vor abartiger Verwahrlosung und Entwürdigung zu schützen.

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