(openPR) Die Joachim Behrens Scheessel GmbH, kurz jbs, vertreibt landwirtschaftliche Spezialprodukte. Das Familienunternehmen beschäftigt 180 Mitarbeiter, darunter 24 Azubis und acht duale Studierende der Internationalen Berufsakademie in Hamburg.
Flache Hierarchien und Teamspirit
Das Unternehmen jbs setzt auf Transparenz, flache Hierarchien, und Teamspirit. Deshalb trägt die gesamte Belegschaft, ob Azubi oder Chef ein Firmendress in den Farben schwarz, weiß, grün mit einheitlicher Krawatte. Alle Mitarbeiter sind per „Du“, der Geschäftsführer eingeschlossen. Auf ein menschliches Miteinander legt das Unternehmen großen Wert. „Die Würde der Mitarbeiter und Kunden zu achten, ist Teil der Unternehmensphilosophie“, sagt Corinna Ehlen, Bereichsleiterin für Personalentwicklung. Niemand werde abgewertet, wenn ihm ein Fehler unterlaufen sei. Kollegen unterschiedlicher Hierarchiestufen pflegen einen gleichberechtigten Umgang. „Die schmutzigen Kaffeetassen bringt heute der Auszubildende und morgen die Teamleiterin in die Küche“, sagt Corinna Ehlen.
Selbständiges Arbeiten möglich
Nach einem einwöchigen Praktikum bei jbs haben Macel Witte und Ronit Ghai ihre praktische Ausbildung begonnen. „Wir gehen gern zur Arbeit“, sagen beide übereinstimmend. Durch das Studienmodell der geteilten Woche mit dem Wechsel von Studien- und Praxistagen sei der Alltag sehr abwechslungsreich.
In ihren Abteilungen agieren die Studenten selbständig. Marcel Witte unterstützt die Bereichsleiterin für Personalentwicklung und ist für die AZUBI-Betreuung zuständig, während sich Ronit Ghai im Bereich Rundballennetze / Bindegarne auf das internationale Geschäft spezialisiert hat. Zweimal hat der Student im 5. Semester bereits Mitarbeiter-Schulungen durchgeführt. Bei Kundengesprächen kann er eigenständige Preisabsprachen treffen.
Gute Perspektiven für duale Studierende
Während der Ausbildung durchlaufen die Studierenden die Personalabteilung, Buchhaltung, das Marketing und den Vertrieb, für den jbs vorrangig einstellt. Welche Voraussetzungen sollten junge Bewerber „mitbringen“? Neben zufriedenstellenden Noten in Mathematik zählt die Persönlichkeit: Ein freundliches Auftreten, eine angenehme Stimme und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit werden geschätzt.
Alle Studierenden haben sich verpflichtet, nach beendeter Ausbildung mindestens zwei Jahre im Betrieb zu bleiben. Falls sie danach das Unternehmen wechseln möchten, haben sie gute Perspektiven. Duale Absolventen werden oft bevorzugt eingestellt, da sie über Berufserfahrung verfügen. Außerdem schätzen Unternehmen sie als leistungswillig und ehrgeizig ein.
Unterstützung bei Studienarbeiten
An der Internationalen Berufsakademie werden die Studierenden behutsam an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt. Im Betrieb unterstützen Teamleitern, Kollegen und manchmal sogar der Firmenchef die Studierenden bei schriftlichen Arbeiten mit Tipps und Firmen-Knowhow. Als Marcel Witte den jbs-Geschäftsführer um eine Auskunft bat, erhielt er postwendend eine ausführliche Email mit wichtigen Fakten.
Exzellente Kooperation
„Die Kooperation zwischen dem jbs-Ausbildungsbetrieb www.behrens-scheessel.eu und der Internationalen Berufsakademie Hamburg klappt hervorragend“, sagt Dr. Dr. Reiner Grothusen, wissenschaftlicher und kaufmännischer Leiter der IBA in Hamburg. Uta Nommensen












