(openPR) Der notwendige Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge kann nur beschleunigt werden, sofern seitens der Bundesregierung weitere Anreize im Zuge der Gehaltsumwandlung realisiert werden.
Beispielsweise könnten Überstunden steuerschonend in die zweite und dritte Säule eingebracht werden, da diese Besteuerung ohne dies bei der Rentenzahlung erfolgt.
Solange wir uns in diesem Thema seitlich bewegen wird es schwierig sein hier eine Sensibilisierung voranzutreiben. Es ist klar, dass wir die betriebliche Altersvorsorge brauchen. Wir brauchen aber auch klare Signale aus Berlin. Dies gilt insbesondere für Arbeitnehmer mit einem geringen Einkommen.
Hier ist in der Vergangenheit so gut wie nicht getan worden. Wir dürfen gespannt sein was die große Koalition hier auf die Beine zu stellen vermag, so dass die betriebliche Altersvorsorge als das wahrgenommen wird was sie ist.
An dieser Stelle darf eben keine Klientelpolitik betrieben werden. Es kann nicht sein, dass die betriebliche Altersvorsorge nur für den besser Verdiener bereitsteht. Wenn es um das Thema Altersarmut geht, dann geht es ganz sicher nicht um den Ingenieur oder Akademiker sondern vielmehr betrifft es eher Berufsgruppen wie die Kassiererin bei Lidl oder dem Fensterputzer diese Berufsgruppen Sind es die latent künftig mit Altersarmut konfrontiert sein werden.
Es geht um die Berufsgruppen die es sich schlicht und ergreifend nicht leisten können Vorsorge betreiben zu können. Mahnende Worte aus Berlin, sind dieser Tage seitens der Bundesregierung zu hören, wie wichtig es ist Vorsorge zu betreiben. Aber, ohne tiefgreifende Reformen, gleicht es einem Tauben zu sagen, dass er besser zuhören möge. Wir dürfen gespannt sein wie sich die Bundesregierung in der großen Koalition hier positionieren wird.









